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17.8.2017 : 9:44 : +0200

Geschäftsordnung

Erläuterung zur Geschäftsordnung

Die Geschäftsordnung besteht aus den im Rahmen der holakratischen Organisationsstruktur beschlossenen, jeweils gültigen Policies (Richtlinien). 

Grundlage ist der Beschluss der Mitgliederversammlung am 21.05.2016:

„Die bisherige Geschäftsordnung des Integralen Forums (beschlossen auf der Mitgliederversammlung am 09.11.2008) wird außer Kraft gesetzt.

Sie wird ersetzt durch eine neue, flexible Geschäftsordnung. Diese wird vom erweiterten Vorstand (= Hauptkreis der Organisation) beschlossen und laufend aktualisiert.

Die jeweils aktuelle Fassung wird den Mitgliedern online zugänglich gemacht.“

Die Policies sind sortiert nach Datum des Beschlusses. Über das Menü rechts können sie schnell erreicht werden. Mit der Suchfunktion des Browsers (meistens "Strg + F") kann man einfach nach Stichworten suchen.

Letzte Aktualisierung: 29.03.2017

 

Email-Signaturen

Bezeichnung

 

Email-Signaturen

Gültigkeitsbereich

Hauptkreis & alle Unterkreise

Beschlussdatum

01.02.2013

letzte Aktualisierung

01.02.2013

Kategorien

Organisation

Die Arbeit des IF wird im Hauptkreis koordiniert (so wie es mit dem alten erweiterten Vorstand auch schon gehandhabt wurde). Der Vorstand hat im Normalbetrieb keine eigene Arbeitsebene mehr und tagt nur im Bedarfsfall separat. Damit wird auch dem Vereinsbeschluß der MV 2012 zur Holacracy-Einführung Rechnung getragen.

Bei der nächsten Vorstandwahl sollten dann klar sein, dass der/die gewählte 1. Vorsitzende gleichzeitig die Rolle des Lead-Links im HK füllen wird.

 

Zu Email- Signaturen DIA siehe separate Policy.

Muster für die Signatur:

Vorname Name

Rolle | Integrales Forum e.V.

Tel.: +49 (xxx) yyyyyyy

Mail: name@domain.de

www.integralesforum.org

Datenschutz personenbezogener Daten im IF

Bezeichnung

 

Datenschutz personenbezogener Daten im IF

Gültigkeitsbereich

Hauptkreis & alle Unterkreise

Beschlussdatum

08.10.2014

letzte Aktualisierung

19.07.2017

Kategorien

Organisation

Alle MitarbeiterInnen des IF verpflichten sich, die personenbezogenen Daten unserer Mitglieder, Interessenten etc. (die in den entsprechenden Listen gepflegt werden) gemäß der gültigen Datenschutzrichtline zu behandeln.

Insofern sind insbesondere das Verwenden dieser Daten für andere als direkt mit dem IF verbundene Zwecke ausgeschlossen.

Erlaubte Verwendung der Daten:

  • Anschreiben, die in direktem Zusammenhang mit Mitgliedschaft bzw. Abo stehen, wie Rechnungen, Zahlungserinnerungen, Publikationen etc.
  • Generierung von Listen, um Personen z.B. per Newsletter oder Dialog (im Sinne der Aufgaben des IF) zu kontaktieren
  • Auswertung und Verwendung der Informationen für das strategische Marketing.

Explizit ausgeschlossene Verwendung der Daten:

  • Verwenden der Daten für eigene Mailings oder sonstige Verwendung

Orte, an denen personenbezogene Daten gespeichert sind:

  • Podio, Liste 'Kunden'
    • Namen Adressen, Email, Mitgliedsstatus
  • Joomla (Newsletter-Liste)
    • Email-Adressen (von den Nutzern selbst hinzugefügt)
  • Joomla (DIA-Seminarbuchungen)
    • Teilnehmerdaten für Veranstaltungen
  • Mitglieder-Datenbank: in "Linear Vereinsverwaltung" und Exporten daraus, lokal auf Raymonds Rechner und als Cloud-Backup.

Kriterien für 'VIPs'

Bezeichnung

 

Kriterien für 'VIPs'

Gültigkeitsbereich

Hauptkreis

Beschlussdatum

09.10.2014

letzte Aktualisierung

09.10.2014

Kategorien

Mitglieder, Organisation, Marketing

In der IF Kundenliste werden einige Personen als 'VIPs' gepflegt.

Diesen Personen soll eine besondere und individuelle Betreuung zukommen, da sie als Multiplikatoren oder sonstwie für das IF wichtig sein können.

VIPs können Menschen sein, die:

  • in der Öffentlichkeit stehen und
  • dem Integralen zugetan sind und
  • dem IF zugetan sind.

Sie müssen (noch) nicht unbedingt etwas aktiv für das IF tun, der persönliche Kontakt soll aber unter Anderem darauf abzielen, dass das künftig der Fall sein kann. Denkbar wären hier z.B. Weiterleitungen unserer Newsletter an den eigenen Verteiler oder das Erstellen eines 'Appraisals' für unsere WebSite.

VIPs können von jedem Mitglied des Hauptkreises vorgeschlagen werden, der VIP-Status wird dann im HK Meeting angenommen, wenn es keine validen Bedenken gibt.

VIPs können die ip und oder das OJ kostenlos erhalten. 

Kostenzuschuss bei Veranstaltungs-Besuchen und Medien

Bezeichnung

 

Kostenzuschuss bei Veranstaltungs-Besuchen und Medien

Gültigkeitsbereich

Hauptkreis & alle Unterkreise

Beschlussdatum

17.12.2014

letzte Aktualisierung

17.12.2014

Kategorien

Finanzen

 

Bei dem Besuchen von kostenpflichtigen Veranstaltungen (Kongressen, Seminaren, IF-interne Treffen etc.) oder der Nutzung von kostenpflichtigen Online-Angeboten sowie der Beschaffung von Medien wird den Mitgliedern des Hauptkreises (auf Antrag) ein Kostenzuschuss in individuell abzustimmender Höhe gewährt, wenn:

 

  • Thema und Inhalt der Veranstaltung / Medien mit dem Purpose der Organisation im Einklang sind,
  • die Nutzung des Angebotes das HK-Mitglied bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben und dem Füllen ihrer Rolle unterstützt,
  • ein Rückfluss an Informationen (über einen Bericht im Hauptkreis, einen Artikel oder auf eine andere Art) in die Organisation sichergestellt ist,
  • wenn keine dem Gesamtinteresse des IF dienenden Gründe dagegensprechen.

Für diese Art der Zuschüsse wird in dem jährlichen Strategietreffen ein Budget festgelegt.

Fahrtkostenzuschuss bei Salon-Besuchen

Bezeichnung

 

Fahrtkostenzuschuss bei Salon-Besuchen

Gültigkeitsbereich

Hauptkreis

Beschlussdatum

25.03.2015

letzte Aktualisierung

25.03.2015

Kategorien

Finanzen

Wenn Mitglieder des Hauptkreises lokale Salons besuchen, um dort Vorträge zu halten oder die lokale Salonarbeit zu unterstützen, werden (auf Antrag) Fahrtkosten wie folgt bezuschusst:

Übernahme der halben nachgewiesenen Fahrtkosten.

Es soll darauf geachtet werden, solche Reisen rechtzeitig zu planen, damit Sparpreise genutzt werden können.

Finanz-Richtlinie des Integralen Forums

Bezeichnung

 

Finanz-Richtlinie des Integralen Forums

Gültigkeitsbereich

Hauptkreis & alle Unterkreise

Beschlussdatum

16.05.2015 (Mitgliederversammlung)

letzte Aktualisierung

16.05.2015

Kategorien

Finanzen, Organisation

1. Grundsätzliches

Alle Ausgaben und Einnahmen des IF dienen der Erfüllung des satzungsmäßigen Vereinszwecks.
Sie halten sich an den Rahmen der geltenden Gesetze, speziell des Vereins- und des Steuerrechts.
Die Wirtschaftsführung orientiert sich einerseits daran, die nachhaltige Existenz des Vereins zu sichern, andererseits Wachstum und Fülle zu ermöglichen.
Der Verein vertraut seine Finanzmittel in Form von Budgets zur Verwirklichung von Aufgaben Budget-Verantwortlichen an. Der Budget-Verantwortliche steht im Spannungsfeld zwischen dem Recht, über das Budget zur Verwirklichung der Aufgabe eigenverantwortlich zu verfügen, und der Pflicht, gemäß den Interessen des Gesamt-Vereins zu handeln. Er muss das in ihn gesetzte Vertrauen durch volle Transparenz rechtfertigen.  
Die Entscheidungsfindung über die Verwendung der Finanzmittel folgt den Prinzipien der Holakratie, wie sie im IF umgesetzt werden. Wie alle Policies, ist diese Richtlinie jederzeit nach den geltenden Verfahren veränderbar.

2. Haushaltsplanung des Hauptkreises

Zur Vorausplanung und Steuerung der Finanzen erstellt der Hauptkreis einen jährlichen Basis-Haushalt sowie ein Verfahren, wie unterjährig über die Anpassung von Budgets entschieden wird.
Budgets werden für laufende Aufgaben und für zeitlich umgrenzte Projekte vergeben. Deren Zweck ist jeweils klar zu definieren.
Es wird unterschieden nach regelmäßigen und befristeten Honorarzahlungen an Rollenträger und Sachausgaben bzw. externen Leistungen.

Basis-Haushalt

Der Basis-Haushalt gründet auf den bei vorsichtiger Schätzung sicher absehbaren Einnahmen, und deckt die zur Aufrechterhaltung des Vereins-Betriebes notwendig zu erfüllenden Aufgaben ab.
Er wird vom Hauptkreis am Anfang des Jahres aufgestellt, und gilt vorbehaltlich der Genehmigung als  Haushaltsentwurf durch die Mitgliederversammlung.
Um die Existenz des Vereins nachhaltig zu sichern, ist eine Betriebsmittelrücklage von 15.000 € notwendig.
Im Falle einer absehbar kritischen Finanzsituation können bereits genehmigte Budgets wieder gekürzt werden.

Projekt-Budgets

Freie Mittel aus dem Basis-Haushalt und zusätzliche absehbare Einnahmen im Laufe des Jahres kann der Hauptkreis für Projekt-Budgets oder zur Erweiterung laufender Aufgaben benutzen.
Ein Antrag auf ein Projekt-Budget beinhaltet eine Beschreibung des Projektziels, eine Abschätzung des Aufwandes und Kriterien für die Bewertung des Erfolgs. Ziel ist es, bereits zur Laufzeit des Projekts Transparenz darüber zu schaffen, ob die Projektziele und -Ergebnisse erreicht wie geplant werden können, oder ob eine Anpassung des Projekts erforderlich scheint.
Der Hauptkreis bewertet vorliegende Projekt-Anträge und stellt sie in eine Prioritätenfolge. Er genehmigt Projektbudgets jeweils für einen definierten Zeitraum. Nach Ablauf des Zeitraums entscheidet der Hauptkreis anhand der aufgestellten Kriterien über die Fortführung des Projekts oder eines folgenden Teil-Projekts.

Budget-Verantwortung

Der Hauptkreis übergibt zur Verwirklichung der laufenden Zuständigkeiten bzw. der Projekte Budgets an Budget-Verantwortliche.
Budget-Verantwortliche können entweder Kreise oder Rollen ('Lead', wenn eine Rolle keinen eigenen Kreis hat) oder Projektverantwortliche oder Projektverantwortliche sein.

Steuerung

Um dem Hauptkreis und den Budgetverantwortlichen eine begründete Einschätzung der Finanzsituation zu ermöglichen, erstellt die Buchhaltung regelmäßig (mindestens vierteljährlich) Übersichten über die Einnahmen und Ausgaben, nach Aufgaben und Projekten gegliedert.

3. Verantwortlichkeit für Budgets

Eigenverantwortlichkeit

Budgets sind ausschließlich für den definierten Zweck zu verwenden. Im Rahmen des Budgets entscheidet der Budget-Verantwortliche über die Verwendung. Er hat für laufende Transparenz über alle Entscheidungen und Ausgaben zu sorgen.

Entscheidungsfindung

Wie der Kreis / das Projekt zu einer Entscheidung kommt - ob sie vom Lead-Link des Kreises / Projektleiter oder dem Kreis / Projektteam als Ganzem getroffen wird - liegt in der Verantwortung des Lead-Links  / Projektleiters.
Zur internen Entscheidung über die Verwendung des Budgets kann ein Kreis sich selber eine Finanz-Richtlinie geben. Sie muss in Übereinstimmung mit dieser Finanz-Richtlinie des IF sein.

Budget-Über- und Unterschreitungen

Hält ein Budget-Verantwortlicher Ausgaben für nötig, die den Rahmen des beschlossenen Budgets überschreiten, so entscheidet der Hauptkreis über eine etwaige Erweiterung des Budgets.
Projekt-Mittel, die zum Ablauf eines Projektes nicht verwendet worden sind, fallen an den Hauptkreis zurück.
Über Budget-Mittel, die im Laufe des Geschäftsjahres nicht verwendet worden sind, entscheidet der Verantwortliche: ob sie zur Fortführung der Aufgabe im Folgejahr verwendet werden, oder ob sie an den Hauptkreis zur Verwirklichung anderer Aufgaben zurückgegeben werden.

IF Preispolitik/Preiserhöhung in 2015

Bezeichnung

 

IF Preispolitik/Preiserhöhung in 2015

Gültigkeitsbereich

Medien / Mitglieder- & Aboverwaltung

Beschlussdatum

17.06.2015

letzte Aktualisierung

17.06.2015

Kategorien

Finanzen, Mitglieder, Marketing

 

 

Diskussionsvorlage zum Thema IF Preisgestaltung Mitgliedschaft und Abo

Ausgangssituation:

Mitgliedschaft: 130; 100; 50

Abo 20 (IP); 40 (OJ + IF Page Zugang)

Vor dem Hintergrund der Einführung eines Medienabos zur Ablösung des derzeitigen „OJ Abos“ (siehe https://podio.com/integralesforum/hauptkreis/apps/ideen/items/1)

entstand während einer Marketing Telko der Impuls, die derzeitigen Preise zu diskutieren.

Hier ein paar Ideen dazu:

Medienabo

Wir könnten im Zuge der Einführung des Medienabos dieses Abo von 40 auf 50 Euro erhöhen.

Begründung:

Preise sind seit Jahren stabil (wie lange eigentlich schon?)

Inhalte auf der Page haben zugenommen, und damit auch die Leistung

Zusätzlich gibt es für das abgelöste OJ Abo noch die IP

Kalkulation:

Bei ca. 50 derzeitigen OJ Abos wären dies maximale Mehreinnahmen von 500,- pro Jahr. Diesen stehen maximal 225,- Mehrkosten (ip Versandporto) pro Jahr gegenüber (maximal, weil vielleicht nicht alle die Print-IP wollen)

12 Doppelabos (die jetzt 60,- im Jahr zahlen) zahlen zukünftig nur noch 50,- was das IF 120,- pro Jahr kostet.

Jedes zukünftig verkaufte Medienabo bringt 50,- (statt 40,-) Euro

Denkbar wäre auch, für den „Altbestand“ die 40,- zu lassen, und für zukünftige Abos 50,- zu nehmen. (Kundentreue belohnen)

IP Abo

In diesem Zusammenhang wäre auch eine Erhöhung des IP Abos zu überlegen (z. B. von 20 auf 25 Euro pro Jahr). Wir müssten dann entsprechend die Einzelverkaufspreise bei Nachbestellungen anheben.

Begründung: allgemeine Kostensteigerung (?)

Bei 200 Abos wären das maximal 1000,- im Jahr Mehreinnahmen.

Anders gerechnet: wenn 40 Abos deswegen kündigen, rechnet es sich +/- Null (200x20=160x25). Wenn mehr kündigen, macht das IF einen Verlust.

Mitgliederpreise

Stimmen unsere Mitgliederpreise noch? Vor dem Hintergrund eines (vermuteten) Trends, dass Informationen (über Abos) wichtiger werden als eine Vereinsmitgliedschaft, ist es vielleicht angeraten die Mitgliedpreise zu lassen.

KünstlerInnenpräsentation auf der IF Page

Bezeichnung

 

KünstlerInnenpräsentation auf der IF Page

Gültigkeitsbereich

Hauptkreis

Beschlussdatum

17.10.2015

letzte Aktualisierung

17.10.2015

Kategorien

Medien

 

1. Die Möglichkeit einer Darstellung steht grundsätzlich allen offen (und nicht nur Mitgliedern/Abos)

2. Die KünstlerInnen sollten einen klaren Bezug zur integralen Theorie und Praxis haben. Dieser sollte in einer Kurzvorstellung zum Ausdruck kommen, und sich auch z. B. auf deren Homepages finden.

3. Wir (Hauptkreis + Webdesign) behalten uns eine Ablehnung vor, falls wir nach Betrachtung der Kunstwerke zu dem Eindruck gelangen dass wir diese nicht als IF präsentieren möchten.

C) Technische Voraussetzungen sind mit Uwe zu klären.

Reisekostenerstattung an Hauptkreis-Mitglieder in ihrer Rolle

Bezeichnung

 

Reisekostenerstattung an Hauptkreis-Mitglieder in ihrer Rolle

Gültigkeitsbereich

Hauptkreis

Beschlussdatum

22.10.2015

letzte Aktualisierung

22.10.2015

Kategorien

Finanzen

Hauptkreis-Mitglieder erhalten auf Antrag die Reisekosten erstattet für Veranstaltungen, an denen sie in ihrer Rolle als Hauptkreis-Mitglieder teilnehmen; das sind insbesondere

  • Mitgliederversammlung,
  • Strategietreffen des Hauptkreises,
  • IF-Konferenz,
  • Salonleitertreffen und ähnliche Kreis-Treffen (für die jeweils zuständigen HK-Mitglieder)

 

Affiliate-Programme - Teilnahme IF

Bezeichnung

 

 

Affiliate-Programme - Teilnahme IF

Gültigkeitsbereich

Hauptkreis & alle Unterkreise

Beschlussdatum

30.10.2015

letzte Aktualisierung

30.10.2015

Kategorien

Finanzen, Marketing, Medien, DIA, Konferenz, Organisation

Die Teilnahme an Affiliate-Programmen (AP) ist eine wichtige und weiter ausbaubare Einnahmequelle für das IF. In 2015 wurden erste Schritte zur Professionalisierung unternommen. Ab 2016 sind AP fester Bestandteil der Haushaltsplanung und der metrics ("Summe der Erlöse").

Die Entscheidung für die Auswahl neuer AP oder die Einstellung bestehender AP an denen das IF partizipiert, trifft der Hauptkreis. Wesentliche Kriterien sind Passung zum Zweck des IF und Gewinnprognose (Erlöse ./. Ressourceneinsatz). Vorschläge für neue AP-Teilnahmen dafür können aus allen Bereichen kommen.

Folgende Rollen sind organisatorisch hierfür einzubinden:

·         Lead Finanzen - immer für Zugriff mit Login zum Affiliate-Programm zur Verfolgung des wirtschaftlichen Erfolgs

·         Lead Marketing - immer für Zugriff mit Login zum Affiliate-Programm zum Abruf von Links, Bannern, Bildern, Textenm etc. zur Erstellung von Marketinginhalten

·         Leads weiterer Kreises - je nach Programm immer dann, wenn klarer Bezug besteht wie: Konferenz (z.B. bei IECMaterial), DIA (z.B. bei Terry Patten), Medien, Salons etc.

Jedes einzelne Programm wird zum Projektende bzw. zum Jahresende auf Sinnhaftigkeit für das IF hin geprüft. Hierbei werden die Erlöse aus dem Programm und die eingesetzen personellen/materiellen Ressourcen zur Generierung dieser Erlöse und ggf. die veränderte Imagewirkung für das IF in Betracht gezogen. 

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Facilitation HK Besprechung

Bezeichnung

 

Facilitation HK Besprechung

Gültigkeitsbereich

Hauptkreis

Beschlussdatum

14.12.2015

letzte Aktualisierung

14.12.2.015

Kategorien

Organisation

Geist und Ziel der Besprechung: eine 14-tägige Abstimmung im IF Hauptkreis mit dem Ziel der Weiterentwicklung des IF.

Inhalt: der Besprechungsinhalt wird in einer vorher gemeinsam erstellten Agenda festgelegt. Bewährt hat sich ein „Bericht aus den Bereichen“ - kaufmännische Geschäftsführung/Mitglieder, DIA, Marketing, Salons, Konferenz, Medien, Stiftung - ergänzt durch weitere Punkte.

Atmosphärischer Rahmen: Es ist Raum für alle Themen (es gibt keine "Tabuthemen"), alles kann angesprochen werden. Es empfiehlt sich Themen vorzubereiten. (siehe Fußnote) Spannungen sollten bewusst und konstruktiv eingebracht werden. Die atmosphärischen und persönlichen Inhalte sind vertraulich, die Arbeitsergebnisse werden protokolliert und veröffentlicht.

Zur Facilitation:

Der/die FacilitatorIn agiert mit (mindestens) 2 Hüten

Ein Ziel ist die Bearbeitung der Agenda

Ein Ein weiteres Ziel ist die Bearbeitung von Themen (Spannungen) die im Laufe der Besprechung auftauchen

Ein Ein weiteres Ziel ist die zeit-faire Moderation der Redebeiträge vor dem Hintergrund eines begrenzten Zeitrahmens

Durch Blitzlichtrunden können kurze Stellungnahmen von allen zu Themen abgefragt werden

Eine gute Themenbearbeitung ist daran erkennbar, dass a) ein Thema zufriedenstellend gelöst ist oder b) dass ein Weg (wer macht wann wie was mit wem?) vereinbart wird, wie ein noch ungelöstes Thema auf den Weg gebracht wird. Hierfür liegt die Verantwortung bei der Facilitation.

Zur Facilitation von Spannungen: Es ist zu unterscheiden zwischen inhaltlichen Spannungen (aus der Perspektive der Organisation als Ganzes), die im holakratischen Sinne prozessiert werden. Persönliche Spannungen können (wenn für den Fortgang der Sitzung förderlich) artikuliert werden, ansonsten werden sie bevorzugt eigenverantwortlich außerhalb des Meetings gelöst. Sie werden im Kreis vertraulich behandelt. Sie sollen so konkret wie möglich ausgesprochen werden. Sie können auch in einer zeitlich klar begrenzten Form moderiert diskutiert werden, müssen diesbezüglich jedoch auch begrenzt werden wenn sie sich nicht im Rahmen der HK Besprechung absehbar lösen lassen. Es obliegt dann der Facilitation zusammen mit den Beteiligten einen konkreten Vorgehensweg aufzuzeigen, der zur Lösung der Spannung führen kann.

„Vergangenheitsbewältigung": Viele Spannungen rühren von Ereignissen der Vergangenheit her und sind meist nicht „auf die Schnelle“ zu lösen. Hier ist es Aufgabe der Facilitation dies zu erkennen, zu benennen und mit den Beteiligten einen konkreten Vorgehensweg aufzuzeigen, der zur Lösung der Spannung führen kann.

Zum Kommunikationsstil: Die Besprechungsteilnehmer kommunizieren frei und eigenverantwortlich, doch es ist eine Aufgabe der Facilitation, auf möglichst nicht-wertende Weise zu einem konstruktiven Kommunikationsstil und einer konstruktiven Kommunikationskultur beizutragen. Dazu gehört insbesondere die Differenzierung von Sach- und Beziehungsebene eines Wortbetrages. Oft fließen Beziehungsstörungen in Schilderungen von Sachverhalten mit ein, was a) menschlich verständlich und b) meist nicht hilfreich ist. Hierauf ist bei der Facilitation zu achten.

Fußnote: Vorbereitung

Grundsätzlich lassen sich Themen vorbereitet besser behandeln als unvorbereitet. Daher wird a) eine Vorbereitung entsprechend der Agenda empfohlen und b) eine rechtzeitige Benennung von Themen im Voraus. Dabei kann auch explizit in der Agenda um Vorbereitung gebeten bzw. dazu aufgefordert werden. Eine Vorbereitung kann umfassen: Sachstandsermittlung und Faktendarstellung, subjektive sowie auch zwischenmenschliche Aspekte. Bei Themen die kurz vor Besprechungsbeginn oder auch während der Besprechung auf die Agenda gesetzt werden, ist von Facilitator besonders darauf zu achten inwieweit diese im Besprechungsrahmen „unvorbereitet“ bearbeitet werden können.

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Zusammenarbeit mit anderen Organisationen

Bezeichnung

 

Zusammenarbeit mit anderen Organisationen

Gültigkeitsbereich

Hauptkreis & alle Unterkreise

Beschlussdatum

14.12.2015

letzte Aktualisierung

14.12.2015

Kategorien

Organisation

Das ist IF ist offen für Kooperationen und die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen und Einzelpersonen.  

Voraussetzungen dafür sind:

Common Spirit

Eine gemeinsame geistige Grundlage als Schnittmenge der Werte und Interessen des IF mit einer anderen Organisation ist die Grundlage einer Zusammenarbeit. Diese ist in einem Dialogprozess zu entwickeln und empfehlenswerter weise schriftlich zu fixieren. Dabei können auch Unterschiede benannt werden. 

Partnerschaftliche Fairness

Partnerschaftliche Fairness, ein offener Umgang miteinander und ein gerechter Interessen- und ggf. Finanzausgleich stellen weitere wichtige Voraussetzungen für Kooperationen dar.

Konkrete Vorhaben

Ausdruck der partnerschaftlichen Zusammenarbeit sind konkrete Vorhaben und Projekte. Dabei können drei Fragestellungen hilfreich sein:

1.       was kann das IF für die Partnerorganisation tun?

2.       was kann die Partnerorganisation fürs IF tun?

3.       was können beide Organisationen gemeinsam auf der Grundlage des Geistes ihrer Zusammenarbeit in der Welt bewirken?

Gemeinsame Vorhaben wie auch Projekte sind empfehlenswerter weise schriftlich zu fixieren und auf Basis definierter Kriterien in regelmäßigem Abstand, z.B. jährlich, dahingehend zu bewerten und ggf. zu verändern.

Ressourceneinsatz und Rollenklärung

Der Einsatz von IF-Ressourcen (Zeit, Geld, entgangene Erlöse etc.) ist im Sinne der IF-Strategie abzuwägen und im Haushaltsplan vorzusehen. Die eingebundenen Rollen mit ihren jeweiligen Aufgaben sind holakratisch festzulegen.

Dokumentation

Eingegangene Partnerschaften und Verabredungen mit Partnern werden bei 'Partner' dokumentiert.

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Nutzung von Podio im IF Hauptkreis

Bezeichnung

 

Nutzung von Podio im IF Hauptkreis

Gültigkeitsbereich

Hauptkreis

Beschlussdatum

08.01.2016

letzte Aktualisierung

08.01.2016

Kategorien

Organisation

Hintergrund

Das Adminsystem Podio, welches der IF Hauptkreis vor längerer Zeit für sich eingeführt hat, gewinnt durch die laufende Nutzung der Beteiligten immer mehr an Bedeutung. Diese Policy regelt die Verwendung dieses Systems für den IF Hauptkreis, für eine bestmögliche Nutzung zur Unterstützung der IF Ziele.

Einsatzbereich

Podio ist das zentrale Kommunikations- und Steuerungssystem für den IF Hauptkreis  in der Zeit, in der ein physisches Zusammensein oder ein Zusammensein über ein virtuelles Medium (Telekonferenz) nicht möglich ist (d. h. für die allermeiste Zeit im Jahr). Aber auch während konkret stattfindender Treffen leistet Podio aufgrund seiner dokumentarischen Funktionen eine wertvolle Hilfe.

Den weiteren Kreisen innerhalb des IF wird die Nutzung empfohlen.
Was Podio leistet: Podio ist:

·         ein Dokumentationssystem,

·         ein Kommunikationssystem,

·         ein Entscheidungsvorbereitungssystem und

·         ein Entscheidungsfindungssystem.

Allgemein wird Podio eingesetzt, um die (entstehenden) holakratischen Strukturen und Prozesse innerhalb des IF bestmöglich mit einem geeigneten UR-System zu unterstützen.

Rechte und Pflichten

Damit Podio seine volle Wirkung zur Unterstützung der Arbeit des IF Hauptkreises entfalten kann, ist die Wahrnehmung bestimmter Rechte und Pflichten durch seine NutzerInnen (die IF Hauptkreismitglieder) verbindlich vorgeschrieben.

Handhabung und Schulung
Jedes Hauptkreismitglied ist verpflichtet, sich in die Handhabung des Podio-Systems einzuarbeiten. Geübtere unterstützen dabei weniger geübte durch Hilfestellungen und Schulung.

Kommunikation und Kooperation:
Durch die @Name oder @Hauptkreis Funktion kann Podio als ein Kommunikationssystem genutzt werden. Jedes IF Hauptkreismitglied hat das Recht, Podio in dieser Form zu nutzen. Jedes IF Hauptkreismitglied hat gleichzeitig die Pflicht, auf an ihn gerichtete Podio-Mails zu antworten, falls eine Antwort erforderlich ist oder erwartet wird. Dies ist auch ein Ausdruck gegenseitiger Wertschätzung. Eine Nichtbeantwortung gilt - im holakratischen Sinne – als „kein Einwand“. Ist jemand für eine Zeit „offline“, so ist dies ebenfalls über Podio zu kommunizieren.

Dokumentation und Organisation:
In Podio lassen sich Dokumente vielerlei Art speichern, und daher dient Podio auch als ein Dokumentationssystem für den IF Hauptkreis. (In Podio lassen sich jedoch Dokumente nicht gemeinschaftlich bearbeiten, dafür verwendet der Hauptkreis das Google Docs System, das sich jedoch über Podio referenzieren lässt). Alle IF Hauptkreismitglieder haben das Recht, Podio als Dokumentationssystem für ihre Arbeit im IF Hauptkreis zu nutzen und die Pflicht, alle für den Hauptpreis relevanten Dokumente dort zu hinterlegen. Sie haben gleichermaßen die Pflicht, sich hinsichtlich der Dokumente, die von Kollegen dort hinterlegt werden, zu informieren, insbesondere hinsichtlich ihres eigenen Aufgabenkreises - als ein Ausdruck gegenseitiger Wertschätzung. Weiterhin sind alle IF Hauptkreismitglieder verpflichtet, an einer übersichtlichen Struktur und Organisation des Podiosystems mitzuwirken.

Entscheidungsvorbereitung
Jedes IF Hauptkreismitglied hat das Recht, über eine Funktion wie „Anträge“ oder „Policies“ ein Vorhaben zur Diskussion/Entscheidung einzureichen. Er oder sie ist dann verpflichtet, über die @Hauptkreis Funktion dies zu kommunizieren. Alle anderen IF Hauptkreismitglieder sind dann aufgefordert, innerhalb eines angegebenen bzw. angemessenen Zeitraumes Stellung zu nehmen, als ein Ausdruck gegenseitiger Wertschätzung. Keine Stellungnahme bedeutet - im holakratischen Sinne – „kein Einwand“.

Entscheidungsfindung
Siehe hierzu die Policy "Abstimmung und Freigabe von Policies".

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Abstimmung & Freigabe von Policies

Bezeichnung

 

Abstimmung & Freigabe von Policies

Gültigkeitsbereich

Hauptkreis & alle Unterkreise

Beschlussdatum

18.03.2016

letzte Aktualisierung

18.03.2016

Kategorien

Organisation

Einleitung

Diese Policy regelt den Prozess, mit dem im IF die ‘integrative Entscheidungsfindung’ auch auf asynchronem, elektronischem Wege unter Nutzung von Podio durchgeführt wird.

Dies kann sich auf Neuformulierungen auf Policies so wie auch auf Änderungen oder außer Kraft setzen bestehender Policies beziehen.

Eine ‘Policy’ in diesem Sinne ist das Ergebnis eines Governance-­Prozesses. Ein anderes Ergebnis dieses Prozesses kann die Änderung von Details einer Rollen­ oder Kreisdefinition sein (vgl. Constitution Kap. 3.1).

Mit dem hier beschriebenen Verfahren soll der Prozess der integrativen Entscheidungsfindung so vollständig wie möglich mit den Mitteln von Podio abgebildet werden.

Die Gliederung und die Elemente des Prozesses orientieren sich daher an der Costitution 4.1. insgesamt und insbesondere an den Kap. 3.2 ‘Changing Governance’ und 3.3.5 ‘Integrative Decision­Making Process’.

A) einen Vorschlag einreichen

Vorschläge für neue Policies können von jedem Kreismitglied eingebracht werden.

Die Abstimmung über Policies erfolgt entweder in einer Governance­Sitzung per integrativer Entscheidungsfindung oder über den hier beschriebenen analogen Prozess in Podio.

Ergebnisse von Governance­Prozessen werden immer in einer Policy (App: ‘Policies’) oder einer Rollen- oder Zuständigkeitsbeschreibung (Apps: ‘Rollen & Kreise’ und ‘Zuständigkeiten’) dokumentiert.

Vorschläge werden von dem Vorschlagenden in der Podio App 'Policies' formuliert und auf den Status 'Entwurf' gesetzt.

Der Vorschlagende beschreibt zunächst seine Spannung und seinen Vorschlag zur Lösung dieser Spannung. Hierbei sind alle Kriterien für die Beschreibung einer Spannung und eines gültigen Vorschlages zu beachten (vgl. 3.2.2).

Gültigkeit

In dem Feld 'Gültigkeit' ist die Rolle / der oberste Kreis einzutragen, für den die Policy gültig ist. Dies ist stets der Kreis, in dem auch die Abstimmung erfolgt. Die Gültigkeit setzt sich immer in die darunter liegenden Kreise / Rollen, jedoch nicht auf übergeordnete oder gleichrangige Kreise. (Kap. 1.4.) fort.

Beispiele:

● Gültigkeit 'Hauptkreis': gilt innerhalb des Hauptkreises für alle Rollen und Unterkreise (damit für die gesamte Organisation)

● Gültigkeit 'Salons': gilt nur für den Kreis 'Salons' und alle darin enthaltenen Rollen und Unterkreise

● Gültigkeit 'Mitgliederverwaltung': gilt nur für die Rolle Mitgliederverwaltung

Der Vorschlagende informiert (mit der @­Funktion) den aktuellen Facilitator des Kreises darüber, dass eine neue Policy zur Entscheidung ansteht. Der aktuelle Kreis­Facilictator wird in das Feld ‘Facilitator’ der Policy als für den Prozess Verantwortliche eingetragen.

Der Facilitator prüft den Vorschlag auf Gültigkeit und stellt ggf. entsprechende Fragen an den Vorschlagenden.

Besteht der Vorschlag die Gültigkeitsprüfung, setzt der Facilitator die Policy auf den Status ‘in Abstimmung’ und lädt den Kreis (mit der @­Funktion) ein, Verständnisfragen zu stellen und ggf. Einwände zu formulieren oder gleich über die Policy abzustimmen.

Besteht der Vorschlag die Gültigkeitsprüfung nicht, wird er vom Facilitator auf den Status ‘verworfen’ gesetzt und eine entsprechende Begründung im Kommentarfeld dokumentiert.

Ab Zeitpunkt der Bekanntgabe der Abstimmung durch den Facilitator haben die Kreismitglieder 3 Wochen Zeit, den Vorschlag zu prüfen und etwaige Fragen zu stellen oder Einwände vorzubringen.

B) Verständnisfragen

Jedes Kreismitglied hat die Möglichkeit, über die Kommentarfunktion in Podio oder in dem Google­Dokument Verständnisfragen zu dem Vorschlag zu stellen.

Fragen sind im Kommentarbereich mit ‘ *Frage:*’ zu kennzeichnen.

Der Vorschlagende ist verpflichtet, diese zu beantworten. Wo sinnvoll, soll der Vorschlagende den Text des Vorschlags ergänzen / verändern, um zu mehr Klarheit zu kommen.

Reagiert der Vorschlagende nicht auf Klärungsfragen, kann der Facilitator den Prozess abbrechen, der Vorschlag ist damit verworfen.

C) Reaktionen

Jedem Kreismitglied steht es frei, im Kommentarfeld in einer frei gewählten Form auf den Vorschlag zu reagieren.

Reaktionen sind im Kommentarbereich mit ‘ *Reaktion:*’zu kennzeichnen.

D) Verbessern und Klären

Der Vorschlagende soll diese Reaktionen zur Kenntnis nehmen und berücksichtigen.

Er kannseinen Vorschlag daraufhin anpassen (oder zurückziehen), muss dies aber nicht.

Verbesserungen können vom Vorschlagenden in dem Google­Dokument des Entwurfs (im ‘Vorschlagen­Modus, damit sie leichter als Änderungen erkennbar sind) eingebracht werden und die Kreismitglieder werden über die @­Funktion informiert, dass eine geänderte Version zur Verfügung steht.

E) Einwände

Jedes Kreismitglied ist verantwortlich dafür, Stellung zu nehmen. Eine nicht erfolgte Stellungnahme hat den Charakter von "kein Einwand".

Jedes Kreismitglied soll prüfen, ob es einen gravierenden Einwand gegen die Umsetzung des Vorschlages vorbringen möchte. Als gravierender Einwand gelten nur Gründe, warum das Annehmen dieses Vorschlags (zumindest fürs erste) nicht gangbar ist, weil sonst dem Kreis oder der Organisation Schaden entsteht oder er zurückgeworfen wird.

Ist dies nicht der Fall, so soll die Auswahl ‘zur Kenntnis genommen ­ kein Einwand’ angeklickt werden.

Falls ein Kreismitglied einen Einwand vorbringen möchte (der den Bedingungen eines gültigen Einwands wie in Kap. 3.2.4 genügen muss), so ist ‘Einwand (im Kommentarbereich zu erläutern) ’ anzuklicken und die Begründung für den Einwand im Kommentarbereich zu erläutern.

Einwände sind im Kommentarbereich mit ‘*Einwand:*’ zu kennzeichnen.

Der Facilitator prüft, ob der Einwand valide ist und weist ungültige Einwände ggf. zurück. Der Einwandgeber kann hieraufhin den Einwand anders begründen oder zurücknehmen (auf ‘zur Kenntnis genommen ­ kein Einwand’ klicken)

F) Integration

Der Facilitator führt (entweder über die Kommentarfunktion oder in einer separaten Telko) eine Diskussion zwischen den Vorschlagenden und dem Einwandgeber mit dem Ziel, den Vorschlag so abzuändern, dass

a) die ursprüngliche Spannung des Vorschlagenden weiterhin gelöst wird

b) die durch den Vorschlag entstandene Spannung bei dem Einwandgeber aufgelöst werden kann

Sobald eine neue Formulierung des Vorschlages gefunden ist, die diesen Kriterien genügt, stimmt der

Einwandgeber mit ‘zur Kenntnis genommen ­ kein Einwand’ ab.

Der Facilitator ruft die Kreismitglieder mit der @­Funktion auf, den neuen Vorschlag zu prüfen und ggf. neue Einwände vorzubringen.

Erst wenn keine Stimmen bei ‘Einwand’ mehr sind, kann der Facilitator den Vorschlag auf ‘angenommen’ setzen, der Prozess ist hiermit beendet und die Policy ist gültig.

Der Facilitator bestätigt die ordnungsgemäße Durchführung des Prozesses durch seine Unterschrift mit ‘zur Kenntnis genommen ­ kein Einwand’.

Eine Policy gilt als angenommen, wenn mindestens eine Person (zusätzlich zu dem Facilitator und dem Vorschlagenden) mit ‘zur Kenntnis genommen ­ kein Einwand’ gestimmt hat und a) keine Stimmen mehr bei ‘Einwand’ stehen und b) auch 3 Wochen nach Veröffentlichung kein Einwand vorliegt.

Der Facilitator setzt den Status der Policy dann auf 'genehmigt'.

Eine bereits genehmigte Policy kann jederzeit von jedem Kreis­Mitglied wieder zur Nachbesserung geöffnet werden. Hierzu ist der Status auf 'nachbessern' zu setzen, ein entsprechender Änderungsvorschlag zu formulieren und über die Kommentarfunktion zu dokumentieren.

Änderungsvorschläe sind im Kommentarbereich mit ‘*Änderungsvorschlag:*’ zu kennzeichnen.

Anschließend wird der Prozess (ab ‘A)’ erneut in Gang gesetzt.

Ob eine Änderung / Nachbesserung einer Policy eher zur Schaffung größerer Klarheit dient (und der Freigabe­Status der Policy nicht verändert werden muss) oder den Inhalt der Policy so gravierend verändert, dass eine neue Abstimmung erforderlich ist, entscheidet der Facilitator.

In dem Fall ist wie folgt vorzugehen:

● die zu ändernde Policy öffnen und auf Status 'nachbessern' setzen

● die gewünschten Änderungen vornehmen und mit der @... Funktion eine erneute Abstimmung initiieren

● in diesem Fall ist es wichtig, dass jeder Abstimmende seine Unterschrift noch einmal verändert: soll also weiterhin zugestimmt werden, ist zunächst auf z.B. 'Einwand' zu klicken und dann erneut auf 'kein Einwand', damit diese Satusänderung im Aktivity­Verlauf dokumentiert wird!

Vor der Freigabe der Policy ist hier darauf zu achten, dass die Abstimmenden jeweils ihre Stimme nach der Änderung abgegeben haben! (Leider ist es technisch nicht möglich, den Abstimmstatus zurückzusetzen, auch bei dem 'Klonen' einer Policy wird der Status mit kopiert)

Policies, die nicht mehr gebraucht werden, können per Abstimmung über 'nicht mehr benötigt ­ beenden' beendet (Status 'beendet') werden.

Hinweis:

Während der Bearbeitungsphase kann in einem verlinkten Google­Dokument in diesem Ordner gearbeitet werden, um die gemeinsame Arbeit an Formulierungen zu unterstützen. Nachdem der Inhalt in dem Google­Doc abgestimmt ist , wird der Inhalt per Copy & Paste in das entsprechende Podio­ Dokument kopiert und der Freigabeprozess vervollständigt.

Das Google­Dokument bleibt zur Dokumentation der Änderungshistorie angehangen.

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Meeting-Formate im IF

Bezeichnung

 

Meeting-Formate im IF

Gültigkeitsbereich

Hauptkreis & alle Unterkreise

Beschlussdatum

24.04.2016

letzte Aktualisierung

24.04.2016

Kategorien

Organisation

Jedes Meeting kann entweder ein ‘Governance’ oder ‘Tactical’-Meeting oder beides in einem Termin sein.

In dem Meeting-Dokument (in der App Meetings) wird über ‘Art’ festgelegt, um was für eine Art Meeting es sich handelt. Hierdurch kann auch später in der App Meetings leicht erkannt und gefiltert werden, wenn man z.B. nur die Governance-Meetings durchsehen möchte.

In dem Meeting-Dokument gibt es jeweils eine Sektion für den Governance- und den Tactical-Teil jeweils mit einer eigenen Agenda und einem eigenen Protokoll.

Governance-Teil

In dem Governance-Teil werden die getroffenen Beschlüsse direkt in den entsprechenden Policy- und Rollen-Dokumenten dokumentiert und diese verlinkt (da per Definition nur diese Items in einem Governance-Meeting besprochen werden sollen).

Zum Format und Ablauf eines Governance-Meetings siehe Dokument ‘Governance Meeting Prozess’ (Auszug aus der Holacracy Constitution 4.1)

Tactical-Teil

In dem Tactical-Teil werden (wie bisher geübte Praxis) die Ergebnisse des Meetings entweder in dem Textfeld ‘Protokoll’ oder in einem angehangenen Google-Dokument protokolliert.

Zum Format und Ablauf eines Tactical-Meetings siehe Dokument ‘Tactical Meetings Card’ .

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Besetzen von Lead-Rollen im IF

Bezeichnung

 

Besetzen von Lead-Rollen im IF

Gültigkeitsbereich

Hauptkreis & alle Unterkreise

Beschlussdatum

24.04.2016

letzte Aktualisierung

24.04.2016

Kategorien

Organisation

In Abweichung von der Holacracy Constitution 4.1 gilt für das IF:

·         Rollen werden im IF durch eine integrative Wahl besetzt.

·         Wahlleiter ist der jeweilige Facilitator Lead des übergeordneten Kreises.

·         Der Lead des übergeordneten Kreises hat ein Veto-Recht (bei einer begründeten Spannung)

·         Rollen, die aktuell nicht besetzt werden können (z.B. weil keine geeignete Person zur Verfügung steht) bleiben so lange unbesetzt, bis sich ein geeigneter Kandidat gefunden hat und durch eine integrative Wahl bestätigt wurde.

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Holacracy-Verfassung für das IF

Bezeichnung

 

Holacracy-Verfassung für das IF

Gültigkeitsbereich

Hauptkreis & alle Unterkreise

Beschlussdatum

27.04.2016

letzte Aktualisierung

27.04.2016

Kategorien

Organisation

Als Grundlage der Verfassung für das IF soll die ‘Holacracy Constitution V4.1’ dienen.

Das Dokument wird für die Arbeit im IF hier als Google-Dok hinterlegt, und kann und soll im weiteren Verlauf des Prozesses der Einführung und Adaption von Holacracy für das IF weiter gemeinsam bearbeitet und angepasst werden. Bei der Arbeit an diesem Dokument sind Änderungsvorschläge an Formulierungen bitte entweder in Kommentaren zu hinterlassen oder im ‘Vorschlagen-Modus’ einzugeben, so dass Änderungen schnell nachvollzogen und dann gemeinsam abgestimmt werden können.

Mit dieser Policy wird der in dem oben genannten und an dieser Policy anhängenden Dokument jeweils gemeinsam erarbeitete Stand der Verfassung als verbindliche Grundlage für die Arbeit im IF verabschiedet. Änderungen an der Original-Verfassung werden entweder in dem o.g. Dokument oder in separaten Policies in Podio dokumentiert.

Wie jede andere Policy auch kann auch diese Verfassung selber durch einen integrativen Entscheidungsprozess im Rahmen eines Governance-Meetings jederzeit angepasst und verändert werden.

‘Unten-Rechts’-Implementierung der Holacracy-Elemente / -Struktur

Um die Holacracy-Strukturelemente (Rollen, Kreise, Policies, Checklisten, Metrics, Meetings etc.) nutzen zu können und alle wesentlichen Details und Entscheidungen in einem zentralen System einheitlich und transparent dokumentieren zu können, wird im IF das Online-System ‘Podio’ genutzt.

In dem Workspace ‘Hauptkreis’ ist (in Anlehnung an die Holacracy-Anwendung ‘Glassfrog’) sind alle Strukturelemente in entsprechenden Apps (Listen) und Items (Formularen) abgebildet und miteinander so verlinkt, dass die holakratischen Prozesse so optimal wie möglich abegbildet und unterstützt werden können.

Die Nutzung von Podio ist in einer eigenen Policy ‘Nutzung von Podio im IF Hauptkreis’ geregelt.

Die Details zur aktuell gültigen Implementierung von Holacracy im IF sind daher immer einerseits dem oben genannten Verfassungs-Dokument und den entsprechenden Rollen-Beschreibungen, Policies etc. in Podio zu entnehmen.

Die Arbeits-Struktur in Podio wird von der Rolle ‘technischer Support’ kontinuierlich weiterentwickelt um den Bedarfen der Organisation und der beteiligten Personen gerecht zu werden.

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Salonleitung & IF Mitgliedschaft

Bezeichnung

 

Salonleitung & IF Mitgliedschaft

Gültigkeitsbereich

Hauptkreis & alle Unterkreise

Beschlussdatum

31.08.2016

letzte Aktualisierung

31.08.2016

Kategorien

Mitglieder, Salons, Organisation

 

Das IF e.V. begrüsst die Bildung von integralen Salons und Initiativen sehr und bietet ihnen folgende Unterstützung an:

·         Erwähnung auf der Website des IF und (auf Wunsch) ein spezifisches Login, um selber Einträge auf der öffentlichen Webseite des IF zu machen

·         Zugang zu einer internen Zone aller Salons (auf Podio), die viele hilfreiche Informationen enthält (Details separat erhältlich)

·         Einladung zu internem Austausch und zu günstiger interner Weiterbildung für Leitende

·         Zusendung der Medien ip und Online-Journal plus Zugang zur umfassendsten deutschsprachigen Dokumentation integraler Schriften.

·         Ideelle, fachliche und finanzielle Unterstützung
(Details zu diesen Punkten sind separat erhältlich)

Voraussetzung für diese Dienstleistungen sind:
Die Leitung dieses Salons oder dieser Initiative ist Mitglied im IF e.V. und unterstützt die Ziele des Vereins (gemäss Statuten). Bei finanzieller Knappheit kann ein ermäßigter Mitgliedsbeitrag beantragt werden.

Erwünscht ist, dass die Salonleitung die Mitglieder des Salons über die Aktivitäten des IF e.V. informiert und für die Mitgliedschaft wirbt.

Der neue Salon oder die Initiative gilt im IF e.V. als Teil des Vereins aufgenommen, wenn innert drei Wochen ab Anmeldung kein gewichtiger Einwand aus dem Hauptkreis oder der Salonleiterkoordination des IF eintrifft.

Gewünscht (aber keine Verpflichtung) ist:
Die Leitung und die Mitglieder des neuen Salons oder der Initiative wirken ihren Möglichkeiten entsprechend auch aktiv im gesamten IF und in der ganzen integralen Bewegung mit, z.B. durch Vernetzung mit verwandten Gruppen, durch Teilnahme im Salonkreis oder an weiteren Veranstaltungen, durch das Einbringen ihrer Erfahrungen in das grössere Ganze.

Die Teilnahme an Podio und den (auch virtuellen) Treffen ist zunächst 'zur Probe' für 3 Monate auch ohne eine Mitgliedschaft möglich, danach soll eine Entscheidung getroffen werden, entweder das IF wieder zu verlassen oder die Mitgliedschaft zu beantragen. Eine Erwähnung auf der IF-Website erfolgt erst nach Aufnahme als Mitglied.

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Salonkreisbudget

Bezeichnung

 

Salonkreisbudget

Gültigkeitsbereich

Salonkreis

Beschlussdatum

11.12.2016

letzte Aktualisierung

11.12.2016

Kategorien

Mitglieder, Salons, Organisation

 

1. Das jährliche Salonbudget wird vom Hauptkreis festgelegt. Es definiert die Obergrenze der zur Verfügung stehenden Mittel eines Budgetzeitraumes.  
2. Es dient der Salonarbeit im engeren Sinn, und steht allen Salons gleichberechtigt zur Verfügung
3. Die Festlegung, welche Leistungen darin enthalten sind und welche nicht, unterliegt dem Salonkreis (als der Gemeinschaft aller Salonleiter). Es können jedoch nur Leistungen entsprechend der IF Satzung und dem Vereinsrecht zur Abrechnung gebracht werden
4. Der Salonkreis ist frei über die Mittelvergabe zu entscheiden, solange a) der Nutzen der Salonarbeit dadurch gemehrt und b) den Gesamtinteressen des IF nicht geschadet wird (und auch sonst niemandem geschadet wird). Es wird dem Salonkreis empfohlen einen Betrag zu definieren, oberhalb dessen alle SalonleiterInnen einer Mittelvergabe zustimmen müssen (bzw. keinen Einwand haben). Mittelvergaben unterhalb des Betrages können auch auf Besprechungen (virtuell oder real) entschieden werden, bei denen nur ein Teil der Salonleiter anwesend ist.           
5. Die Mittelverwendung erfolgt nach dem Prinzip von Transparenz innerhalb des Salonkreises. Bei Interessenkonflikten (z. B. wenn angemeldete Bedarfe die vorhandenen Mittel überschreiten) wird nach dem Prinzip von Offenheit und Fairness entschieden

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Cross Link Policy DIA

Bezeichnung

 

Cross Link Policy DIA

Gültigkeitsbereich

Hauptkreis & alle Unterkreise, DIA

Beschlussdatum

23.12.2016

letzte Aktualisierung

23.12.2016

Kategorien

DIA, Organisation

 

Der IF-Hauptkreis beschließt folgende „Cross Link Policy“ (gemäß Nr. 2.7 der Holacracy Constitution 4.1):

·         Der Hauptkreis (als Ziel-Kreis) verbindet sich mit der DIA über einen Cross Link.

·         Die DIA, eine gemeinsame Gründung von IF, IIF und EIA, hat eine eigene Organisationsstruktur und wird betriebswirtschaftlich im Rahmen der IIF e.V. betrieben, rechtlich und finanziell unabhängig vom IF e.V.

·         Die DIA, die in ihrem Innenverhältnis auch einer holakratischen Struktur folgt, besetzt die Cross-Link-Rolle mit einer Peson, die als „Core Circle Member“ Mitglied des Hauptkreises ist.

·         Zweck der DIA ist der Betrieb einer integralen Fortbildungsakademie im deutschsprachigen Raum, womit sie auch den Satzungszweck des IF fördert. Wird dieser Zweck der DIA verändert, so verliert diese Policy ihre Gültigkeit und ist ggf. neu zu verabschieden.

Als Wirkungsbereich (domain) überlässt das IF der DIA die Durchführung aller Seminarangebote im integralen Feld, ggf. mit Ausnahme von rein regionalen Seminaren, die auch von Salons des IF durchgeführt werden können.

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Auszeiten & Vertreterregelung

Bezeichnung

 

Auszeiten & Vertreterregelung

Gültigkeitsbereich

Hauptkreis & alle Unterkreise

Beschlussdatum

02.01.2017

letzte Aktualisierung

02.01.2017

Kategorien

Organisation

 

Definition: eine Auszeit ist eine Zeit, in der von einer Person keine Reaktion zu erwarten ist.

(Selbstverständlicher) Grundsatz: Jede(r) hat das Recht, Auszeiten zu nehmen.

Die Auszeiten dürfen die im Rahmen der Rollenverpflichtungen übernommen Aufgaben nicht beeinträchtigen, d. h. es wird davon ausgegangen, dass die Person, die eine Auszeit nimmt, entsprechende Vorkehrungen getroffen hat, damit ihre eingegangenen Verpflichtungen gegenüber dem IF erledigt werden (Vorarbeit, Vertretung, Nacharbeit ...). Sollte es hinsichtlich der übernommenen Rollenverpflichtungen aufgrund einer geplanten Auszeit zu Einschränkungen kommen, ist die Person, die eine Auszeit nehmen möchte verpflichtet, dies rechtzeitig im Hauptkreis zu kommunizieren und zu besprechen.

Für Notfälle muss eine Person, die in einer Auszeit ist, entweder persönlich ansprechbar und handlungsbereit sein oder sie muss einen ansprechbaren und handlungsbereiten Vertreter benannt haben. Der Vertreter muss ensprechend eingewiesen sein und die erforderlichen Zugänge zu den Systemen / Konten besitzen.

Notfälle sind Situationen, in denen dem IF mehr als nur ein kleiner Schaden droht, wenn nicht sofort gehandelt wird. Beispiel 1: Die ip muss versandt werden und das System joomla funktioniert nicht. In diesem Fall muss die Rolle „technische Unterstützung“ auch in einer Auszeit ansprechbar sein und reagieren. Beispiel 2: Das Finanzamt kommt mit einer Anfrage die sofort zu beantworten ist, jedoch nur vom kaufmännischen Geschäftsführer, der in einer Auszeit ist, beantwortet werden kann. Hierfür muss diese Person erreichbar sein. Für ihre Ansprechbarkeit für Notfälle in einer Auszeit hat die Person, die eine Auszeit nimmt, zu sorgen.

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Ehrenamtspauschale

Bezeichnung

 

Ehrenamtspauschale

Gültigkeitsbereich

Hauptkreis & alle Unterkreise

Beschlussdatum

18.01.2017

letzte Aktualisierung

18.01.2017

Kategorien

Finanzen

Alle Mitglieder des Hauptkreises erhalten auf Antrag die Ehrenamtspauschale von 60 € monatlich. Sie wird für volle Monate der Hauptkreiszugehörigkeit und in dieser Zeit aktiven Mitarbeit bezahlt.

Die Auszahlung erfolgt grundsätzlich im Nachhinein, nach Abschluss der Periode der Hauptkreiszugehörigkeit, bei Hauptkreiszugehörigkeit bis Jahresende im Laufe des Dezember. Auf Antrag können Teilbeträge zwischenzeitlich ausbezahlt werden.

Das Engagement im Hauptkreis ist unabhängig von Anzahl und Ausgestaltung einzelner Rollen. Es soll daher für alle gleich bewertet werden. Die Ehrenamtspauschale ist hierfür eine geeignete Lösung. Zudem bietet sie für den Verein und die einzelnen steuerliche Vorteile.  

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Kommunikationskultur

Bezeichnung

 

Kommunikationskultur

Gültigkeitsbereich

Hauptkreis & alle Unterkreise

Beschlussdatum

01.02.2017

letzte Aktualisierung

01.02.2017

Kategorien

Organisation, Kultur

Zur Entwicklung einer integrale(re)n Kommunikationskultur

Grundgedanke: Im Buch Crowdocracy werden wesentliche Voraussetzungen dafür genannt, damit innerhalb eines basisdemokratischen Rahmens konstruktive Entwicklungen stattfinden. Drei dieser wesentlichen Voraussetzungen sind

  1. eine entsprechende technologische Plattform
  2. Spielregeln für das Miteinander und die Kommunikation
  3. eine qualifizierte Moderation

Spielregeln des Miteinander und der Kommunikation

Warum Spielregeln: Spielregeln sind Mittel zum Zweck einer gelingenden Kommunikation - und nicht Selbstzweck. Ihre Anwendung sollte im Geist einer kooperativ-unterstützenden Kollegialität erfolgen. Spielregeln für  Kommunikation sind ein Ausdruck unseres gemeinschaftlichen Willens, Kommunikation eine Entwicklungsausrichtung zu geben. Für die Einhaltung der Regeln sind alle Kommunikationsteilnehmer zuständig. Dabei besteht auch die Möglichkeit, eine Rolle „Facilitation Kommunikation“ zu besetzen.

Erwünschtes Kommunikationsverhalten

  • den Unterschied zwischen subjektiver Meinung oder Interpretation und objektivem Sachverhalt durch betreffenden Gebrauch der ersten oder dritten Person ausdrücken
  • Für Wir-Aussagen braucht es im Vorfeld  einen intersubjektiven Prozess, bei dem das gemeinsame Meinungsbild entstanden ist.
  • selbstbewusst, klar formulierte, konkret machbare Anträge aussprechen, ohne  Forderungen zu stellen
  • sich für persönliche oder Rollenanliegen einsetzen, ohne Recht haben zu wollen
  • den anderen anhören und verstehen, auch wenn man anderer Meinung ist
  • sich aufrichtig mitteilen, irritierendes Verhalten ansprechen, ohne verletzend zu sein.
  • konstruktive Kritik, festgemacht an konkreten Beschreibungen, ist erwünscht, wenn möglich ergänzt durch Verbesserungsvorschläge 
  • Vorwürfe an konkretem Geschehen festmachen, offen ansprechen und dann dem Beschuldigten die Gelegenheit geben sich dazu zu äußern.
  • falls es zu Angriffen kommt, hören ohne sie persönlich zu nehmen

 Spielregeln für Formulierungen

Eine Vielfalt im Ausdruck wird ausdrücklich unterstützt, ebenso wie die Freiheit der persönlichen Meinungsäußerung.

Es gibt Einschränkungen, die als nicht-konstruktiv gesehen werden: 

  1. Beleidigungen, Herabwürdigung, Negativität und Zynismus sind nicht erlaubt. (Voraussetzung dabei ist, dass man in der Lage ist schwierige Emotionen (Hass, Wut, Angst) in sich zu erkennen, zu halten und nicht auszuagieren)
  2. Ironie, Provokation und Polemik können angewandt werden, dies sollte jedoch immer in der Verhältnismäßigkeit von Zweck und Mittel geschehen, und nicht als Selbstzweck.
  3. Ansonsten gibt es stilistisch keinerlei Beschränkungen: sachlich, emotional, feststellend, fragend, kritisch, unterstützend, untersuchend, poetisch, …

(Zur Frage und Klärung, was Beleidigungen, Herabwürdigung und Zynismus, Ironie, Provokation und Polemik usw. sind und was nicht, siehe die Verfahrensbeschreibung „Hermeneutische Praxis“)

Einzelthemen

Anschuldigungen

Hat eine Person gegenüber einer anderen Person einen Vorwurf, ist es zur Klärung notwendig, diesen offen anzusprechen, damit sich der/die Beschuldigte(r) dazu äußern kann. Anschuldigungen sind dabei konkret zu formulieren (konkreter Inhalt der Anschuldigung und gegen wen sie sich richtet).

Spekulativ versus informativ

Aussagen können spekulativ oder informativ sein. Spekulative Aussagen gehen von einem unsicheren Kenntnisstand aus, was die Aussage auch deutlich machen sollte.

Perspektiven

Perspektivische Unschärfen in den Formulierungen (wenn z. B. eine subjektive Meinung als ein objektiver Sachverhalt ausgegeben wird) sind eine Form von suggestiv-manipulativer Kommunikation und daher zu vermeiden.

Kritik

Konstruktive Kritik ist ausdrücklich erwünscht. Diese ist konkret und nicht pauschal zu formulieren, und bietet ggf. Verbesserungsvorschläge.

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Konfliktkultur

Bezeichnung

 

Konfliktkultur

Gültigkeitsbereich

Hauptkreis & alle Unterkreise

Beschlussdatum

01.02.2017

letzte Aktualisierung

01.02.2017

Kategorien

Organisation

Zur Entwicklung einer integralen Konfliktkultur zur Lösung zwischenmenschlicher Spannungen

Grundannahmen

Verbale Auseinandersetzungen werden als normal akzeptiert, wenn die Aushandlung von unterschiedlichen Interessen ansteht. 

Vorwurf, Angriff oder Urteil sind Ausdruck unerfüllter Bedürfnisse. Menschen handeln nicht gegen andere, sondern für die eigenen Bedürfnisse. Daher ist es wichtig die inneren oder äußeren Motivationen auszumachen.

Konflikte sollen mutig und aufrichtig angesprochen werden, im Vertrauen auf klärende Prozesse und Aufdeckung von Unbewusstem. Trennung und Trennungsschmerz sind natürliche Begleiter menschlicher Entwicklung. Entspannter Umgang beim Auftreten von Unbewusstem wird angestrebt. 

Es geht nicht nur um eine  verständnisfördernde Ausdrucksweise, sondern auch um die Haltung und Einstellung dahinter, so wie um den Kontext in dem ein Konflikt entstanden ist.

Klarheit und Unterscheidungskraft, so wie Prozessbewusstsein sind wichtige Qualitäten im Gesprächsprozess. 

Unterscheidungen

a) Konflikte zwischen Menschen ohne konkreten Hintergrund, wo Menschen von ihrem Wesen her nicht miteinander auskommen. Vorschlag: Moderation durch einen Moderator, den beide Konfliktparteien akzeptieren.

b) Konflikte zwischen Menschen wo es überwiegend um Verhalten geht. (Beispiele: die Rollenerfüllung, das kollegiale Verhalten, das Reaktionsverhalten/Antwortverhalten, Teilnahme an Sitzungen und auf Podio.)

Hier spielen bei der Spannungslösung die konkreten gemeinschaftlichen Vereinbarungen eine Rolle, inklusive der Rollenbeschreibungen. Sind diese (Vereinbarungen und Rollenbeschreibungen) nicht vorhanden oder nicht klar genug, ergeben sich Interpretationsspielräume bezüglich dessen was eine Person tun sollte oder nicht. Die Lösung liegt hier in der Konkretisierung von Vereinbarungen und Rollenbeschreibungen.

c) Konflikte zwischen Menschen die sich auf konkrete Kommunikationsinhalte beziehen. Beispiel 1: Jemand reagiert auf eine Mail nicht obwohl eine Reaktion erwartet wurde, weil die Mail ihm/ihr beleidigend erschien. Beispiel 2: Jemand klinkt sich aus einer Podio-Diskussion aus, weil er/sie mit der Art der Kommunikation nicht einverstanden ist.  

Die Lösung liegt hier in einer hermeneutischen Praxis (siehe Verfahrensbeschreibung "Hermeneutische Praxis" https://podio.com/integralesforum/hauptkreis/apps/zustandigkeiten/items/77). Dazu werden konkrete Zitatstellen, die der Anlass der Spannung sind, vorgelegt, und hermeneutisch betrachtet.

  • Was war die Intention dessen der/die die Aussage getroffen hat?
  • Wie ist die Aussage bei der Person die die Spannung meldet angekommen
  • Was ist der hermeneutisch zu ermittelnde Inhalt der Aussage? 
  • Was kann aus dem Prozess gelernt werden?  

Dies kann alleine zwischen den Beteiligten geschehen, unter Beteiligung weiterer Personen und/oder mithilfe einer Moderation. Dabei ist der Prozess der Perspektiverweiterung und Aussagenobjektivierung entscheidend.

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IF Strategie Außenkommunikation

Bezeichnung

 

IF Strategie Außenkommunikation

Gültigkeitsbereich

Hauptkreis & alle Unterkreise

Beschlussdatum

15.03.2017

letzte Aktualisierung

15.03.2017

Kategorien

Mitglieder, Marketing

 

Strategie bisher:
 
Wir sind ein Verein, - werden Sie Mitglied!
Wir bieten Abos - kaufen Sie!
Wir haben Seminare - buchen Sie!
 
Strategie neu:
 
Sie interessieren sich für deutschsprachig Integrales? - Wir sind für Sie da, sprechen Sie uns an! (wsfsd-ssua)
 
Sie möchten sich allgemein informieren? (wsfsd-ssua, Page, InfoKontakt)
Sie möchten laufend aktuell über Neues informiert und auf bereits veröffentlichtes Zugriff haben (wsfsd-ssua, Newsletter, Medienabo)
Sie interessieren sich für integral informierte Seminarangebote? (wsfsd-ssua, DIA)
Sie suchen Kontakte zu bzw. innerhalb der "integralen Szene"? (wsfsd-ssua)
Sie haben ein spezifisches Informationsinteresse?  (wsfsd-ssua, DIA, Info-Seminar-on-demand)
Sie suchen integral informierte Beratungs- und Coachingangebote? (wsfsd-ssua, DIA)
Sie bieten selber integral informierte Seminare an und suchen Partner? (wsfsd-ssua, DIA)
Sie sind als Autor oder in der Öffentlichkeitsarbeit allgemein tätig, interessiert an integralen Inhalten und suchen Unterstützung?  (wsfsd-ssua, Medien)
Sie brauchen Rechercheunterstützung für integrale Inhalte? (wsfsd-ssua, Medien)
Sie suchen Regionalkontakt? (wsfsd-ssua), Salons)

Sie suchen nach integral informierten Konferenzen? (wsfsd-ssua, Konferenz)
Sie sind wissenschaftlich tätig/interessiert, und suchen nach einem umfassenderen Wissenschaftsverständnis? (wsfsd-ssua, Medien)
Sie
 
Sie möchten sich darüber hinaus für die Verbreitung integraler Inhalte im deutschsprachigen Raum engagieren?
werden sie Mitglied im IF
abonnieren sie ip / Medien
Spenden sie (EIA)

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Honorare

Bezeichnung

 

Honorare

Gültigkeitsbereich

Hauptkreis & alle Unterkreise

Beschlussdatum

15.03.2017

letzte Aktualisierung

15.03.2017

Kategorien

Finanzen

Zur Erfüllung seiner Aufgaben kann das IF Personen mit der Ausführung von Leistungen gegen Honorar beauftragen.

Kleinere Leistungen können per Beschluss der zuständigen Rolle/ des Kreises und mündlicher Vereinbarung vergeben werden. Ab einem Auftragsvolumen von insgesamt 1.000 € im Jahr ist grundsätzlich ein schriftlicher Vertrag zu schließen.

Im Vertrag sind eindeutig zu vereinbaren: Art und Umfang der Leistungen, Art und Höhe des Honorars, Anrechenbarkeit von Nebenkosten, Laufzeit.

Um eine flexible Änderung oder Beendigung sicherzustellen (z.B. wegen Konflikten über die Qualität der Leistungen, wegen Änderungen der Anforderungen, wegen veränderter finanzieller Lage oder Prioritäten des IF), müssen alle Aufträge ohne Angabe von Gründen monatlich zu kündigen sein.

Das Abschließen und Beenden eines Vertrages obliegt dem jeweiligen Kreis, aus dessen Budget das Honorar gezahlt wird. Abschluss und Kündigung eines Vertrages bedürfen einer integrativen Entscheidungsfindung.

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IF Strategie 2017

Bezeichnung

 

IF Strategie 2017

Gültigkeitsbereich

Hauptkreis & alle Unterkreise

Beschlussdatum

29.03.2013

letzte Aktualisierung

29.03.2013

Kategorien

Organisation, Kultur

Das IF versteht sich als lernende Organisation und Entwicklungs-Labor. Wir möchten damit sowohl die individuelle als auch die kollektive Evolution des integralen Bewusstseins in all seinen Dimensionen fördern.

Dabei leben wir in dem beständigen Spannungsfeld von Hingabe und Akzeptanz dessen, was ist und der zielgerichteten Nutzung unserer Kompetenzen, um bewusst Impulse zu setzen und klare Positionen zu beziehen.

Wir sehen uns als ein Knoten im Netzwerk kollektiver Entwicklung und wollen durch Verkörpern unserer integraler Werte und integralen Handelns die Menschen inspirieren und mitreissen.

Durch den offenen und konstruktiven Austausch mit interessierten Menschen fördern wir ein nachhaltiges organisches Wachstum.

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Kriterien für Aktive Mitgliedschaft

Bezeichnung

 

Kriterien für Aktive Mitgliedschaft

Gültigkeitsbereich

Hauptkreis & alle Unterkreise

Beschlussdatum

12.04.2017

letzte Aktualisierung

07.06.2017

Kategorien

Mitglieder

Folgende Aktivitäten sind im Vereinssinne relevante Tätigkeiten gemäß §4 Abs. (7) der Satzung, die zur Anerkennung als Aktives Mitglied  berechtigen können:

  • Übernahme einer satzungsgemäßen Rolle (Vorstand, Kassenprüfer),
  • Übernahme einer definierten Rolle im Hauptkreis oder einem Unterkreis,
  • Leitung eines Integralen Salons,
  • Leitung einer Fachgruppe.

Die Übernahme einer Rolle innerhalb der holakratischen Struktur berechtigt nicht automatisch zur Anerkennung des Status der aktiven Mitgliedschaft. Bei Rollen mit nur geringer 'Relevanz' (im Sinne eines Beitrages zum Zweck des Integralen Forum e.V.) kann der Antrag auf aktive Mitgliedschaft abgelehnt werden.

Bei Beendigung der Ausübung einer definierten Rolle endet die aktive Mitgliedschaft nicht automatisch. Der Status der aktiven Mitgliedschaft kann aber durch eine integrative Entscheidungsfindung des Hauptkreises jederzeit (unter Nennung der Gründe) wieder aberkannt werden.