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29.4.2017 : 3:34 : +0200

Integraler Salon Heidelberg

Einladung zur Eröffnung

Der Integrale Salon Heidelberg öffnet am Dienstag, den 14. März 2017 seine Pforten, um dich zu begrüßen.

Veranstaltungsort

"universitas", Mittelbadgasse, 7 / Ecke Ingrimstraße,  Heidelberg-Altstadt  

Beginn. 19.00 Uhr   Einlass 18.30 Uhr 

Ideal und Anspruch

Ein Gesprächskreis, der die Integrale Theorie von Ken Wilber als Ausgangspunkt nimmt, als Grundthema und als Bezugsrahmen für Themen, die uns am Herzen liegen.

Das Ziel ist es, diese besser zu verstehen und in größerem Zusammenhang zu sehen. Dabei dient die Integrale Theorie mit den Quadranten, Ebenen, Linien, Zuständen und Typen als Ordnungssystem, das jedem Thema denjenigen Kontext zuweist, durch den es für jeden zugänglich ist. Der Salon wird somit auch zum Raum für persönliche Reflexion und für das Aufdecken von persönlichem und kollektivem Schatten, also für unser Wachstum. Soviel vom Ideal und Anspruch.


Bisher haben wir uns zu zweit und zu dritt getroffen, haben uns aufeinander eingestimmt und dann ein Selbstverständnis für unseren Salon definiert. Jetzt wo wir einen grundlegenden Ablauf für die Abende festgelegt haben, wollen wir unseren Salon öffnen. Unsere Struktur bleibt dabei in einem sich findenden Prozess, der von dir mitgestaltet werden kann, wenn du dazu kommst. Es erwartet dich auch kein festes Programm, das einer von uns vorbereitet und als Lehrer vorträgt.

Derzeitiger inhaltlicher Schwerpunkt

Wir möchten den Text Trump and a Post-Truth World besprechen, der sowohl in die Integrale Theorie einführt, als auch aktuelle Relevanz hat. Ken Wilber hat ihn nach der Wahl von Donald Trump zum amerikanischen Präsidenten verfasst. Er ist mittlerweile als kostenloses e-Book erschienen. Dabei wird das Wahlergebnis als evolutionäres Ereignis betrachtet, das die vorhergehenden ungesunden und nicht integrierenden gesellschaftlichen Verhältnisse korrigiert.
Ohne Aufregung beschreibt Ken, welche Entwicklungsebenen Trump angesprochen hat und was der Fehler der führenden Ebene der Gesellschaft (leading-edge) war. Es wird deutlich, dass Menschen mit konventionellem Schwerpunkt von der führenden liberalen postmodernen Schicht aus dem gesellschaftlichen Diskurs ausgeschlossen wurden, bis sie sich aus verständlichem Ressentiment schließlich gegen diese Elite gewendet haben.
Der Text bietet also sowohl die Gelegenheit, sich mit dem aktuellen Zustand der westlichen Gesellschaft zu befassen (und die Aussagen lassen sich gut auf den europäischen Kontext übertragen), als auch unsere Rolle darin neu zu bestimmen. Was können wir aus diesem und ähnlichen Ereignissen lernen? Wie können wir zu einer integrierenderen Gesellschaft beitragen? Wie können wir mitfühlend gegenüber Menschen agieren, deren Verhalten uns zwar regressiv erscheint, aber für ihre Ebene völlig normal ist?

Ablauf der Abende

Wir treffen uns jeden zweiten Dienstag um 18:30 Uhr  in der „universitas“, einem Veranstaltungsraum in der Mittelbadgasse 7/Ecke Ingrimstraße, Heidelberg-Altstadt. Wir lassen uns 30 Minuten zum Plaudern und Kennenlernen.

Um 19 Uhr beginnen wir mit einer Meditation und einer Check-In-Runde, in der wir uns alle gegenseitig mit dem wahrnehmen, was bei jedem gerade präsent ist. Für das Gesprächsthema des Abends haben wir dann eine Stunde und kommen mit einer Meditation und einer Check-Out-Runde zum Ende. Um 21 Uhr ist der offizielle Teil vorbei, wer will, kann dann gerne noch bleiben und sich weiter unterhalten.

Funktionen des Salons

1. den Austausch zwischen integral Informierten zu ermöglichen

2. das integrale Denken weiter zu verbreiten.

Insofern ist ein bisschen Vorbildung schon wünschenswert. Der oben erwähnte Text (80 Seiten) sollte allerdings als Einstiegslektüre genügen. Wir sind schließlich selbst Lernende und freuen uns auch, durch das gegenseitige Erklären dazu zu lernen.