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20.10.2017 : 12:38 : +0200
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Überblick über den Bogen des Prozesses:

Gefühle wollen gefühlt werden. Daher bietet das Konferenzprogramm vielfältige Erfahrungsräume.

Es gibt drei Impuls-Vorträge, die das Thema eröffnen und weiterführen,

und drei Workshop-Blocks mit jeweils 4-5 parallelen Erfahrungs-Angeboten:

Workshops I (Samstagvormittag): Fühlen als individuelle Wahrnehmung,

Workshops II (Samstagnachmittag): Fühlen aus kollektiver Perspektive,

Workshops III (Sonntagvormittag): Wirksam werden mit emotionaler Kompetenz.

Dazu am Freitagabend ein gemeinsames Eintauchen in das Fühlen auf verschiedenen Ebenen, am Samstagabend eine Großgruppen-Aufstellung zum Thema "Deutschland", und am Sonntag die gemeinsame Integration und Einordnung des Erfahrenen.

Begleitet und kondensiert wird das Programm durch Live-Malerei und Musik-Improvisation, durch Räume fürs individuelle Verarbeiten, sowie durch Austausch in Bezugsgruppen.

Die Programmdetails der einzelnen Tage und der Workshop-Blocks öffnen sich durch Klick auf den türkisenen Balken.

Freitag, 16. Juni 2017

Programm Freitag

Ankommen & Check-in ab 12:30

14:00 bis 15:30 Uhr: Begrüßung und inhaltliche Einführung

 15:30 bis 16:00 Uhr: Kaffeepause

16:00 bis 17:00 Uhr: Impulsvortrag Vivian Dittmar

 17:00 bis 18:00 Uhr: Vernetzung in Triaden

18:00 bis 19:30 Uhr: Abendessen

19:30 bis 21:00 Uhr: Einfühlen auf verschiedenen Ebenen

21:00 bis 22:00 Uhr: Begegnung & Bewegung

ab 22:00 Uhr Tanzparty, Räume für Gespräche, Stille, Bewegung und kreatives Gestalten

Samstag, 17. Juni 2017

Programm Samstag

07:00 bis 08:00 Uhr: Morgen-Praxis

08:00 bis 09:00 Uhr: Frühstück

09:00 bis 09:20 Uhr: Einführung in den Tag

09:20 bis 10:20 Uhr: Impulsvortrag Christian Meyer

10:20 bis 10:45 Uhr: Vorstellung Workshops I

10:45 bis 11:30 Uhr: Kaffeepause

11:30 bis 13:00 Uhr: parallele Workshops I "Fühlen als individuelle Wahrnehmung"

13:00 bis 15:00 Uhr: Mittagessen

15:00 bis 15:30 Uhr: Zusammenführen

15:30 bis 16:30 Uhr: Impulsvortrag Bettina Alberti

16:30 bis 16:45 Uhr: Vorstellung Workshops II

16:45 bis 17:15 Uhr: Kaffeepause

17:15 bis 18:45 Uhr: parallele Workshops II "Fühlen aus kollektiver Perspektive"

18:45 bis 20:00 Uhr: Abendessen

20:00 bis 22:00 Uhr: Großgruppen-Aufstellung "Deutschland"

22:00 bis 24:00 Uhr: freier Abend für Entspannung und Ko-Kreation

Sonntag, 18. Juni 2017

Programm Sonntag

07:00 bis 08:00 Uhr: Morgen-Praxis

08:00 bis 09:00 Frühstück

09:00 bis 09:30 Uhr: Einführung in den Tag, Vorstellung Workshops III

09:30 bis 11:00 Uhr: Workshops III "Wirksam werden mit emotionaler Kompetenz" & Integration der Aufstellung

11:00 bis 11:30 Uhr: Kaffeepause

11:30 bis 12:00 Uhr: Integration im Raum

12:00 bis 14:00: Zusammentragen, Abschluss

14:00: Mittagessen

15:00 Ende der Konferenz

Vor der Konferenz:

Integral Practitioner Convergence
Seminar Integral Flow Erfahrung mit Bence Ganti

Beitragsbeschreibungen und Referentendetails

DURCHGÄNGIGE PROGRAMM-ANGEBOTE

Musik-Improvisation

Musik-Improvisationen zum Plenumsprozess

Der Körper des Augenblicks

 

Dieter Kraft

Florian Noack

Als Mitgestalter des entstehenden Wir-Raums reflektieren Dieter Kraft und Florian Noack mit instrumental-performativen und interaktiven Elementen die Themen und Arbeitsformen der Konferenz. Sie entwickeln daraus freischwebende musikalische Improvisationen, theatrale Assoziationen und Bewegungen im Raum.

In der Sprache des Rituals und ihrer besonderen Kommunikation gehen die Künstler in tiefe Resonanz mit dem Prozess und erkunden ihn in künstlerischen Inventionen. Die Intimität und Wirklichkeit dieser Arbeit möchte dialogisch das noch Unsichtbare des gegenwärtigen Augenblicks verkörpern.

Live-Malerei

Live-Malerei

Beate Simon

Die Malerin Beate Simon wird immer wieder Energien, präsente Themen oder die Musik im Raum aufnehmen und in life gemalten Bildern zum Ausdruck bringen. Diese eröffnen damit eine andere Ebene des Aufnehmens und Integrierens von gehörten Inhalten.

Die Bilder werden sofort im Anschluss ausgehängt und können auch käuflich erworben werden.

Bild: "Sein" von Beate Simon

Kreativ-Raum

Kreativ-Raum

Marie-Rose Fritz

Meditatives Malen, um dem Fühlen farbigen Ausdruck zu geben.

Innehalten, Gedanken ziehen und Gefühle fließen lassen, ganz in den Körperempfindungen ankommen. Und dann zum Pinsel greifen,  Farben auf die Palette und zusehen, wie sich dein Inneres mit Hilfe dieses Mediums ausdrücken will.

Du brauchst kein spezielles Maltalent zu sein um zu erleben, dass mit Hilfe des Malens dein Fühlen stärker werden kann, dir neue  Erkenntnisse erwachsen und Integrationsprozesse gefördert werden können.

Der Raum steht dir während der ganzen Konferenz zur Verfügung. Du bist eingeladen diese Möglichkeit zu nutzen, zu einem Zeitpunkt an dem es für dich stimmig ist.

Raum der Stille

Raum der Stille

Im Raum der Stille besteht jederzeit die Möglichkeit, sich in die meditative Stille zurückzuziehen.

 

Raum des Fühlens

Raum des Fühlens

Im Raum des Fühlens laufen verschiedene Kurz-Videos, die kollektiven Ausdruck von Gefühlen zeigen. Sie laden ein, die eigenen Gefühls-Reaktionen darauf zu erkunden.

PROGRAMM FREITAG

 

Ab 12:30 Uhr: Registrierung eröffnet

Ankommen und Check-in

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Freitag 14:00 Uhr: BEGINN DER KONFERENZ

Begrüßung durch die Veranstalter

Einführung in die Themenstellung

Vorstellung des Programms

 

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15:30 Uhr Kaffeepause

 

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Freitag 16:00 Uhr Vortrag Vivian Dittmar

Die Kraft der Gefühle: wie aus Stolpersteinen Brücken werden

Gefühle und Emotionen bestimmen unser Leben, ob wir wollen oder nicht. Wir investieren viel Zeit und Geld, um bestimmte Gefühle zu vermeiden und andere möglichst oft zu erfahren. Was Gefühle oder Emotionen jedoch sind und wozu wir sie überhaupt haben, ist uns meist nicht bewusst.

Das kann sich jetzt ändern! In einfachen, klaren Worten führt Vivian Dittmar durch unsere Gefühlswelt. Wut, Angst, Freude, Trauer oder Scham – jedes Gefühl erfüllt eine wichtige Funktion in unserem Leben. Jedes Gefühl ist eine Kraft, die gezielt eingesetzt werden möchte, wenn sie gebraucht wird.

 

 

Vivian Dittmar ist seit jungen Jahren Gefühls- und Bewusstseinsforscherin. Ihre Kindheit und Jugend auf drei Kontinenten in sehr unterschiedlichen Kulturen sensibilisierte sie früh für die Notwendigkeit, unseren Wohlstandsbegriff grundlegend zu hinterfragen.

Als Seminarleiterin und Referentin begleitet sie Menschen seit vielen Jahren in ihrer Entwicklung. Als Gründerin der Be the Change Stiftung für kulturellen Wandel gibt sie Impulse für gesellschaftlichen Wandel. Als Unternehmensberaterin beim Terra Institute begleitet sie Unternehmen in Wandlungprozessen, die sie befähigen, Teil der Lösung statt Teil des Problems zu sein.

www.viviandittmar.net

Freitag 17:00 Uhr Vernetzung in Triaden

Zusammenfinden zu dritt in Bezugsgruppen (Triaden), Austausch über die Motivation zur Konferenz

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18:00 Uhr Abendessen

 

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Freitag 19:30 Uhr Einfühlen auf verschiedenen Ebenen

Markus Hirzig führt uns ein in das Fühlen auf verschiedenen Ebenen, von grobstofflich bis sehr fein, und im gemeinsamen Raum zwischen uns.

 

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Freitag 21:15 Uhr Begegnung und Bewegung

Übergang in gemeinsame Bewegung und Begegnung bis ca. 22:00 Uhr

Anschließend Raum zum Ausklingen, Austauschen, Tanzen ...

 

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PROGRAMM SAMSTAG

Samstag 07:00 Uhr - Morgenpraxis

Sabine Kirchner:

Qi Gong & Meditation

In der Morgenpraxis schwingen wir uns achtsam auf den bevorstehenden Konferenztag ein. Leichte Körper-und Atemübungen öffnen uns für bewußtes Wahrnehmen unserer Gefühle, Gedanken und Körpersensationen und leiten uns in den stillen, meditativen zweiten Teil der Morgenpraxis.

08:00 Uhr Frühstück

Samstag 9:00 Uhr: Einführung in den Tag

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Samstag 9:20 Uhr Vortrag Christian Meyer

Tiefes Loslassen

Unsere Gefühle sind das Tor zu uns selbst. Christian Meyer zeigt, wie wir die ganze Bandbreite unseres Fühlens zulassen und empfinden können. Denn nur so gelingt es auch, sie vollständig loszulassen und zu einem befreiten, glückvollen Gewahrsein zu gelangen.

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Christian Meyer

Diplom-Psychologe, lebt in der Nähe von Berlin, arbeitet als spiritueller Lehrer und Therapeut.

Seine Arbeit ist einfach, klar und direkt. Er nutzt das Enneagramm, Körpertherapie, NLP, Hypnose, Familienaufstellungen und die Gestalttherapie.

Als er nach vielen Jahren der spirituellen Suche 1998 seinen Lehrer Eli Jaxon-Bear traf, erkannte er seine wahre Natur und unterstützt seitdem Menschen, die den Wunsch nach vollständiger Freiheit und Selbstverwirklichung haben. Er arbeitet an der Verbindung von Spiritualität und Therapie und ist an der Beziehung der verschiedenen spirituellen Wege interessiert.

www.zeitundraum.org

Musikimprovisation

10:30 Uhr Vorstellung der Workshops I

10:45 Kaffeepause

 

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Samstag 11:30 Uhr: parallele Workshops I (Fühlen als individuelle Wahrnehmung)

Labor der Gefühle

Labor der Gefühle

Labor der Gefühle: bewusst wahrnehmen und ausdrücken

Christina Rakebrandt

Im Alltag erleben wir unsere Gefühle oftmals wie das Wetter. Sie sind da und sie beeinflussen unser Befinden, oft wie eine Lichtstimmung oder Atmosphäre. Wie viel Raum gibt es da, wirklich aufmerksam zu lauschen, welche Gefühlsqualität grade spürbar ist? Und welchen Spielraum geben wir uns, einen feinen und beherzten Ausdruck unserer Gefühle zu finden?

Der CoreDynamik-Ansatz gibt den Gefühlen einen Platz im integralen Modell der Erfahrungsdimensionen. Im Rahmen des Workshops können Sie den Fokus mal sehr ungefiltert auf Ihre Gefühle lenken. Sie spielen mit dem Vokabular, sie fein dosiert auszudrücken, kreativ mit ihnen zu gehen und sie großzügig zu modulieren.

Die Kunst, nahe zu sein, ohne sich zu verlieren

Die Kunst, nahe zu sein, ohne sich zu verlieren

Raymond Fismer

 Silvia Meyer

 Aus der eigenen Mitte heraus gehen wir ganz aufmerksam und sehr verlangsamt in Kontakt - und können eine Flut von Gefühlen und Gedanken wahrnehmen. Bleiben Ängste, Erwartungen und Projektionen im Unbewussten, können sie dem Kontakt im Wege stehen. Nehmen wir dagegen mutig unsere Gefühle an, so werden sie zu Brücken wirklicher Verbundenheit; wir lernen, bei uns zu bleiben und bewusst steuernd das stimmige Maß von Nähe zuzulassen.

Das aufregende Abenteuer, in authentischen Kontakt zu treten, beflügelt und intensiviert nicht nur unsere Liebesbeziehungen, sondern eröffnet jeder Kommunikation mit unseren Mitmenschen eine neue Tiefe.

Trauer und Transformation

Trauer und Transformation

Helmut Dörmann

Sich seiner Trauer hinzugeben, verlangt uns viel ab. Wir fühlen uns getrennt und sind doch gleichzeitig auf eine lebendige Art mit uns und dem Leben selbst verbunden. Es braucht einen klaren Geist, sowie Mut und Hingabe.

In diesem Workshop wollen wir uns Raum geben, um Gedanken, Gefühle und Sichtweisen hierzu kennenzulernen. Transformierende Übungen wie Trauergebärden, achtsamer Dialog und die Praxis der Selbsterforschung  (Dyadenarbeit)  werden uns auf unserer Entdeckungsreise unterstützen.

Painting Emotions

Painting Emotions

Beate Simon

Das Malen ist eine wunderbare Möglichkeit, mit seinen eigenen Gefühlen, die unter Umständen schwerer zugänglich sind, in Kontakt zu treten.

Beate Simon eröffnet einen geschützten Raum, in welchem du dich auf deine persönliche Reise begeben kannst. Dabei spielt ein malerisches Können keinerlei Rolle!

Wir arbeiten mit einer angeleiteten inneren Reise, dem Malen selbst und einem gemeinsamen Raum des Austausches.

Der Seele auf den Teller geschaut

Der Seele auf den Teller geschaut

- zwischen Bewältigungsstrategie und Ausdruck tiefer Liebe

Sven Werchan

Erika Schmitz

 

Essen, inkl. aller Entscheidungen und Konsequenzen, ist individuell wie global, ein hochkomplexes Thema und allgegenwärtig. Auf den Tellern, in den Straßen, in der Werbung. Erst wenn es zu gesundheitlichen Problemen kommt, stellen sich oft Fragen wie: „Warum esse ich dies oder das? Wie esse ich? Was tut mir gut? Wie erlebe ich Essen? Wer bin ich, wenn ich so esse? Was ist Essen für mich wirklich? Und woher kommt mein Essen?“.

Für die Antworten braucht es mehr als Ernährungswissen. Vor allem braucht es Mut und konsequente Bereitschaft zum Fühlen. Wir betrachten sowohl den missbräuchlichen Einsatz von Essen, der Emotionen verdrängt, als auch sinnlichen Genuss als eine Dimension, wahre Intimität zu erleben.

Aus Ärger wird Mitgefühl

Aus Ärger wird Mitgefühl

Hanna Hündorf

In geführten Meditationen erfahren Sie zunächst, warum wir uns so häufig von den "störenden Gefühlen" und Geistesgiften wie Ärger, Unzufriedenheit und Neid gebeutelt und hilflos fühlen und Konflikte in unseren Beziehungen eskalieren.

Mit Methoden aus dem Buddhismus kehren Sie diese Gewohnheiten um und finden allmählich zu Ihrer wahren Natur zurück, die für uns Alle aus Klarheit und Mitgefühl besteht.

Ursprünglich waren für diesen Workshop auch Perioden des achtsam-dialogischen Austausches vorgesehen. Da er jedoch im "Raum der Stille" stattfindet, der gezielt als eine Zuflucht vor einem Übermaß an verbalen Informationen eingerichtet wurde, habe ich das Konzept geändert.

13:00 - 15:00 Uhr Mittagspause

 

Samstag 15:00 Uhr Zusammenführen

Gemeinsame Integration des Erfahrenen

 

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Samstag 15:30 Uhr Vortrag Bettina Alberti

Wiederermächtigung der Seele -  Krieg, Flucht und Vertreibung und die Gefühlserbschaften der Vergangenheit

Als Nachkriegsgenerationen kennen wir Krieg, Flucht und Vertreibung meist nicht mehr aus eigenem Erleben. Dennoch reichen die langen Schatten der Kriegsvergangenheit  und des darauf folgenden Kalten Krieges bis in die Aktualität.

Die Paradigmen des Nationalsozialismus entwerteten seelisches Sein. In Verbindung mit traumatischen Kriegserfahrungen führten sie dazu, den eigenen Seelenraum zu verschließen und den anderer Menschen nicht mehr empathisch wahrnehmen zu können. Transgenerational wurde dies über die Bindungsbeziehungen weitergegeben.

Wir brauchen eine Fortsetzung der kollektiven Transformation und eine Selbstführung, die den Reichtum der Seele wiederfindet, innerseelische Kriege beendet und die Wiederermächtigung zum Fühlen und Mitfühlen zu geben versteht.

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Bettina Alberti

arbeitet seit 1986 als Psychologische Psychotherapeutin mit tiefenpsychologischer und körpertherapeutischer Ausrichtung, als Supervisorin und in der Fortbildung. Ihr fachlicher Schwerpunkt ist die Auswirkung psychischer Traumatisierung auf die Bindungs – und Beziehungsentwicklung.

2010 erschien im Kösel-Verlag ihr Buch "Seelische Trümmer. Geboren in den 50er und 60er Jahren: Die Nachkriegsgeneration im Schatten des Kriegstraumas".

Musikimprovisation

16:30 Uhr Vorstellung der Workshops II

16:45 Kaffeepause

 

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Samstag 17:15 Uhr: parallele Workshops II (Fühlen aus kollektiver Perspektive)

Über das Schuldgefühl und die Kunst des Verzeihens

Über das Schuldgefühl und die Kunst des Verzeihens

Stephan Ludwig

In diesem Workshop erwartet Sie ein kurzer Impulsvortrag zum Thema `Schuldgefühle´ und `den Preis der Unschuld´. In einer individuellen innerlichen Spürsequenz können Sie die Bedeutung von Schuldzuweisungen und Schuldgefühlen in Ihrem eigenen Leben erforschen und erkennen, welche Muster Ihre Lebensenergie einschränken und herausfordern. Der anschließende, persönliche Erfahrungsaustausch dient der Entwicklung eines neuen, konstruktiven Umgangs mit Schuldgefühlen.

Im zweiten Teil des Workshops geht es um die lösende Kraft des Verzeihens. Um diesen Aspekt fühlbar zu machen, lade ich Sie zu einer kurzen, geführten Meditation ein.

Mit Liebe umarmen

Mit Liebe umarmen

 Gefühlskultur in der intimen Partnerschaft

Mara Fricke-Wirth 

Silvio Wirth

In diesem praxisorientierten Workshop werden wir uns gemeinsam den Fragen der Kommunikation in der Partnerschaft, der konstruktiven Auseinandersetzung und der Pflege von Intimität stellen. Wie ist es möglich, in der Partnerschaft tiefes Verständnis und Mitgefühl für die eigenen Gefühlsvorgänge und die des Partners wachsen zu lassen? Wie kann man es vermeiden, zu kämpfen? Dabei beziehen wir uns u.a. auf bahnbrechende Ansätze der Paararbeit von David Schnarch bis Diana Richardson.

Der Theorieteil wird immer wieder mit Bewegung und Tanz, Inquiry (Selbsterforschung) und Kontaktübungen abgewechselt. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, eigene Fragen und Themen einzubringen.

Mara Fricke-Wirth und Silvio Wirth sind Paar- und Sexualtherapeuten und Begründer des Integralen Tantra. Sie sind seit vielen Jahren in der Welt der Integralen Lebenspraxis zu Hause. Mara und Silvio sind seit 2003 ein Paar, lebten lange in einer Gemeinschaft und kennen die Wonnen und Fallstricke einer Patchwork-Familie.

Über den Tellerrand hinaus

Über den Tellerrand hinaus

Ein erwachsener Blick auf unsere Ess-Kultur

Sven Werchan 

Erika Schmitz

Wir essen unseren Planeten auf. Eine neue Ess-Kultur ist unumgänglich und viele Menschen arbeiten bereits intensiv daran, diese zu verändern. Doch das ist nicht genug!

Es braucht auch einen neuen Umgang mit Gefühlen. Im Workshop wollen wir zusammen erarbeiten, was „Mut zum Fühlen“ bzgl. Schnitzel & Co. oder Bananenplantage bedeuten könnte? Welche Konsequenzen hat unser Nicht-Fühlen-Wollen? Was haben Selbst-Täuschung, Verdrängung, Entfremdung mit Ausbeutung von Boden, Tier und Mensch zu tun? Welche Gefühle verdrängen wir und welche Gefühle wären hilfreich und nützlich für eine neue Ess-Kultur? Was gilt es zu erschaffen oder zu erlernen?

WutKraft

WutKraft

Jelka Mönch

 Friederike von Aderkas

Wut ist eine Kraft, die dem Leben dient. Sie informiert uns darüber, was für uns nicht stimmt und stellt Energie für Veränderung bereit. Bewusst kanalisiert gibt sie Klarheit und Ausrichtung. Sie unterstützt uns darin Grenzen zu wahren, Entscheidungen zu treffen, Projekte umzusetzen und Beziehungen zu klären.

Im individuellen und kollektiven Schatten wirkt Wut (selbst-)zerstörerisch.
Nutzen wir Wut konstruktiv als eine Quelle von Klarheit in und zwischen uns Menschen! Im Workshop eröffnen wir einen Erfahrungsraum zur Energie, Blockade und Wirkkraft von Wut.

Familienstellen

Familienstellen

Die Gefühle der Ahnen heilen, um die eigenen Gefühle leben zu können

Christine Schulze

Beim Familienstellen schauen wir uns immer das größere System der Herkunftsfamilie mit den Vorfahren an. Die Ahnen selbst lebten oft in schwierigen Verhältnissen mit zum Teil traumatischen Erfahrungen, dass sie vorrangig mit dem Überleben beschäftigt waren. Gefühle waren dabei hinderlich und wurden verdrängt.

Nach meiner Erfahrung landen diese nicht verarbeiteten Gefühle in den nachfolgenden Generationen, also bei uns. Wir sind heute zum Teil noch in dem Überlebensmodus unserer Vorfahren.

Wenn wir deren Gefühle heilen, kommen wir in die Freiheit, unser eigenes Potential zu leben und zu genießen.

18:45 Uhr Abendessen

Samstag 20:00 Aufstellung "Deutschland"

Großgruppen-Aufstellung zur Situation in Deutschland

Aufstellungen bieten die Möglichkeit eines heilenden Feldes.

Auf der 2. Integral European Conference 2016 in Ungarn standen die Entwicklungen in Europa im Fokus. In Berlin 2017 wird es um die Situation in Deutschland  gehen, einem Land, in dem derzeit tief verschüttete Gefühle aufbrechen, die gesehen, gewürdigt und geheilt werden wollen.

Die Aufstellung wird vom erfahrenen Team der IEC geleitet: Bence Ganti, Péter Kemény und Barbara v. Meibom.

Bence Gánti

Integral orientierter Psychologe, ist ein international bekannter Lehrer der integralen Theorie und Schöpfer der Integral Flow Therapy. Gründer der Integral Academy in Budapest, Mit-Initiator und -Leiter der Integral European Conference.

 

 

Péter Kemény

Péter Kemény, intergral orientierter Selbsterfahrungstrainer, Coach, Gruppenleiter, Famililienaufsteller, lebt und arbeitet in Budapest.

 

Barbara von Meibom

Politik- und Kommunikationswissenschaftlerin (Univ.Prof'in); Psychosynthesetherapeutin und Leiterin von Communio-Institut für Führungskunst in Berlin (Weiterbildungen zum Spirituellen Coaching, Persönlichkeits- & Organisationsentwicklung, Autorin und Vortragende im In- und Ausland).

aussoehnen-mit-deutschland.de

PROGRAMM SONNTAG

Sonntag 07:00 Uhr - Morgenpraxis

Sabine Kirchner:

Qi Gong & Meditation

In der Morgenpraxis schwingen wir uns achtsam auf den bevorstehenden Konferenztag ein. Leichte Körper-und Atemübungen öffnen uns für bewußtes Wahrnehmen unserer Gefühle, Gedanken und Körpersensationen und leiten uns in den stillen, meditativen zweiten Teil der Morgenpraxis.

08:00 Uhr Frühstück

Sonntag 09:00 Uhr: Einführung in den Tag

Vorstellung der Workshops III

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Sonntag 9:30 Uhr: parallele Workshops III (Wirksam werden)

Integration der Aufstellung

Integration der Aufstellung

Bence Gánti

Integration der Erfahrungen, die am Vorabend während der Großgruppen-Aufstellung gemacht wurden.

Gefühle am Arbeitsplatz

Gefühle am Arbeitsplatz

Katharina Gerull

Florian Gerull

Gefühle sind bei der Arbeit nur hinderlich? Wenn sie bewusst genutzt werden, ist nach unserer Erfahrung das Gegenteil der Fall. Wie kann ich Gefühle wie Sorge oder Wut konstruktiv in eine Verhandlung integrieren? Wie kann ich Gefühle von Neid oder Unzulänglichkeit in persönliches Wachstum transformieren? Wie kann das Ausdrücken von Gefühlen zu einer vertrauensvollen Unternehmenskultur beitragen?

Diese und andere Fragen beantworten wir mit selbst erlebten Beispielen und regen zu kleinen Übungen an. Einige Fragen bleiben vielleicht auch offen und können gemeinsam bewegt werden.

Wer lernen will, muss fühlen

Wer lernen will, muss fühlen

Silke Weiß

Die Qualität einer neuen Bildung wird sich daran messen, wie gesund Menschen aus dem System herauskommen.

Beziehungsfähigkeit ist eine Schlüsselkompetenz für Lehrende der Zukunft. Fühlen was in mir und anderen vor sich geht ist dafür eine Grundvoraussetzung.

Dieser Workshop widmet sich der subtilen Erforschung von Beziehung: wann beginnt sie, und was passiert im Zwischenraum zwischen dir und mir. Ich gebe einen Einblick in meine Arbeit in der LernKulturZeit und im Bereich von Bewusstseinsentwicklung in der Bildung. Übungen aus der transparenten Kommunikation zeigen, wie Institutionen zu Heilräumen werden können, denn was in Beziehung tritt, kann heilen.

www.lernkulturzeit.de

Aus dem Herzen handeln

Aus dem Herzen handeln

Was die Zivligesellschaft bewegt

Harald Schellander

Wie können wir etwas bewegen, wenn wir als verantwortungsvolle Bürger im Sinne des Gemeinwohls tätig werden? Das soll gemeinsam erkundet werden.

Ausgangspunkt dafür ist eine Erforschung unter Mitgliedern der Plattform Zivilgesellschaft in Kärnten/Österreich, dessen Mitbegründer Harald Schellander ist. Drei Fragen stehen dabei im Mittelpunkt:

  • Wo braucht/lebt/zeigt ihr in eurem eigenen Tätigkeitsbereich "Mut zum Fühlen"?
  • Wie zeigt sich dieser Mut zum Fühlen im Rahmen der Plattform Zivilgesellschaft und wie gelingt es uns, unsere Emotionen zu meistern?
  • Wie kann - global gesehen - Fühlen eine Schlüsselkompetenz zur Meisterung der aktuellen Herausforderungen werden?

MondoZen

MondoZen

Rev. MyoShin Seido Stefan Schoch

Der Workshop beginnt mit einem kurzen theoretischen Überblick über Mondo Zen™ als eine Praxis-Form 'integraler Spiritualität im 21. Jh.'.

Im praktischen Teil nutzen wir eine Adaption von Zen-Koans (für den Verstand unlösbare Rätsel), um in einem dialogischen Prozess durch die ‚Dekonstruktion unseres Ego‘ einen unmittelbaren Zugang in das Erkennen und Erfahren unseres ‚wahren Selbst‘ (Zen-Geist, Chan, Dhyana) zu öffnen.

Wir erfahren und erkennen, wie der Zugang zu und der Umgang mit unseren Gefühlen und Emotionen aus dieser tiefen Perspektive heraus sich radikal verändern kann und wir letztlich frei sind:

"your angst becomes your liberation" (Junpo Roshi)

Die Vielfalt des Fühlens in einem Integralen Salon erleben

Die Vielfalt des Fühlens in einem Integralen Salon erleben

Remigius Wagner

Marie-Rose Fritz

Verena Neuenschwander

Mehrere LeiterInnen von Integralen Salons gestalten einen Erlebnisraum aus den Erfahrungen ihrer Salonarbeit:

An Hand einer eigenen, früher erlebten, intensiven Fühlerfahrung, werden Sie meditativ angeleitet, diese zu erforschen. Wir beabsichtigen, die ihr innewohnenden Wachstumsmöglichkeiten erkennen und emergieren zu lassen. Das kann sich auf unser Fühlen, Erkennen und Handeln auswirken und zu Transformation führen.

Die Integralen Salons, die es in rund 30 Orten gibt, bieten eine gute Gelegenheit, sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen und die Arbeit auch nach der Konferenz weiterzuführen.

Übersicht Integraler Salons

11:00 Kaffeepause

 

Sonntag 11:30 Uhr Integration im Raum

Die Fülle der Erfahrungen wird im Raum ausgebreitet. Indem wir uns darin bewegen, stellen sich intuitiv Zusammenhänge und Erkenntnisse her.

 

Christina Rakebrandt

Raymond Fismer

Sonntag 12:00 Uhr Zusammentragen und Abschluss

Kondensation der Erfahrungen und Gedanken in Kleingruppen und im Plenum.

Gemeinsamer Abschluss der Konferenz.

14:00 - 15:00 Uhr Mittagessen

 

Sonntag 15:00 Uhr: ENDE DER KONFERENZ

Verabschiedung, Abreise

 

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Stand: 08.05.2017

Integrales Forum e.V.

Änderungen vorbehalten