
“… is there some way to practice medicine that surrenders not one ounce of the rigorously scientific, empirical, and clinical dimensions that will always be a cornerstone of any modern scientific system of health care … but also makes room, in a coherent fashion, for all of those other dimensions of being-in-the-world, dimensions that, if ignored or repressed, not only subtract from one’s humanity but from being a truly effective physician?”
– Ken Wilber
From foreword to Integral Medicine: A Noetic Reader, Editors: Marilyn Schlitz & Tina Hyman (Read more here)
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Gesundheit / Medizin

Gesundheit/ Medizin ist eines der Felder, bei der der Nutzen eines Integralen Ansatzes sehr schnell sehr deutlich wird. Klassische Schulmedizin betrachtet den Menschen zu häufig nur in seinen äußerlich individuellen Dimensionen (OR). Dabei wird zunehmend deutlich, wie stark die Innerlichkeit (OL+UL) an Gesundung und Erkrankung beteiligt ist, wie die Psychosomatik belegt. Zur Innerlichkeit gehört im Integralen Ansatz unbedingt auch eine spirituelle Dimension, deren Bedeutung derzeit vernachlässigt wird und für die wir oftmals gesellschaftlich gesehen nur veraltete Deutungsschemata haben. Oftmals werden existenzielle Bereiche, Fragen von Leben und Tod und der Bedeutung desselben in der Überbetonung von äußerlichen Aspekten heruntergespielt.
Alternative Ansätze wie Komplementärmedizin können eine wunderbare Ergänzung darstellen. Diese entwickeln leider umgekehrt häufig eine "Allergie" gegen die klassische Schulmedizin, was unterm Strich dem Patienten ebenfalls Schaden zufügen kann.
Wilber fasst es bündig so zusammen:
- Klassische Schulmedizin behandelt den Körper
- Komplementärmedizin behandelt den ganzen Menschen
- Integrale Medizin behandelt den Arzt
Durch den Integralen Rahmen kann der Arzt/ Heiler nicht nur den Körper des Patienten, bzw den ganzen Menschen effektiver heilen, er heilt auch die Brüche in seinem eigenen Gewahrsein, was die Heilwirkung insgesamt potenziert.
Übersicht über die Beiträge zu diesem Thema:
Integrale Medizin
Integrale Medizin
- Ken Wilber
Ich fand es schon immer interessant, dass eine der Hauptaussagen des Hippokratischen Eides, ein Eid, der von vielen Ärzten auf der ganzen Welt seit fast zweitausend Jahren geleistet wird, einfach besagt: "Füge deinem Patienten keinen Schaden zu" . Positive Injunktionen gibt es nur wenige; doch diese Anweisung zur Unterlassung fällt einem sofort auf. Warum besteht überhaupt die Notwendigkeit, einen zukünftigen Arzt zu diesem Versprechen zu veranlassen? Es scheint, dass Hippokrates klar erkannte, dass, bei all dem Einfluss, den ein Arzt hat - vieles davon sehr positiv und hilfreich - ein Punkt ganz besonders der Kontrolle bedarf: die praktisch beispiellose Möglichkeit einem Menschen - durchaus legal - Schaden zuzufügen.
In den verschiedenen Versionen des Hippokratischen Eides wird deutlich, dass es Hippokrates (lange Zeit für Hippokrates den Grossen gehalten, aufgrund neuester Forschung jedoch einem Pythagoräischen Kreis zugeordnet, was jedoch seinen Ruf in keiner Weise schmälert, sondern in Gegenteil noch vermehrt) ebenso klar war, dass es in der Heilkunde zwei Möglichkeiten gibt, Schaden zuzufügen: Begehungssünden und Unterlasssungssünden. Ein Arzt kann einem Patienten mit dem, was er weiß, Schaden zufügen; doch noch mehr mit dem, was er nicht weiß.
Das Ziel einer integralen Medizin lässt sich einfach als der Wunsch beschreiben, den Schaden gering zu halten, der durch beide Arten von Sünden angerichtet wird, um so wesentlich effektiver den Boden für jenes außerordentliche Wunder zu bereiten, das - auch 2000 Jahre später - bis jetzt niemand von uns versteht: Heilung.
Positiver ausgedrückt besteht das Ziel einer integralen Medizin darin, bei der Behandlung jeglicher Krankheit einen so vollständigen und umfassenden Ansatz wie nur irgend möglich zu bieten - unter Berücksichtigung der pragmatischen Gegebenheiten wie zeitliche Beschränkungen, begrenzte Leistungsfähigkeit der Krankenversicherung , und den Gegebenheiten einer Arztpraxis.
Die integrale Medizin, welche sich zur Zeit rasant entwickelt, ist bereits wesentlich über frühere Ansätze, die unter Begriffen wie "holistisch", "allopatisch", "alternativ" und "komplementär" bekannt sind, hinausgegangen. Obgleich einige der Bestandteile dieser ursprünglichen Bemühungen beibehalten werden, geht die integrale Medizin von einer wesentlich weitreichenderen Grundlage aus, sie ist tiefer in empirischer Forschung verankert, und steht effektiver in Beziehung zu den umfassenden Modellen der menschlichen Psychologie und des Bewusstseins. Doch es ist gut, sich daran zu erinnern, dass eine integrale Medizin sich deutlich sowohl von der konventionellen als auch von der komplementären Medizin unterscheidet, und gleichzeitig bemüht ist, die bewährten und wirksamen Elemente von beiden aufzunehmen.
Wie würde also eine integrale Medizin aussehen? Und wie kann sie unter den gegenwärtigen ökonomischen und pragmatischen Beschränkungen effektiv zum Einsatz kommen? Die folgenden Kapitel [dieses Buches] sind Versuche zur Beantwortung genau dieser Fragen. Bevor wir einige ihrer bahnbrechenden Schlussfolgerungen skizzieren, betrachten wir zuerst einmal die Ausgangssituation, indem wir uns einige der traditionellen Probleme und Dilemmas anschauen, denen sich die meisten helfenden Berufe gegenübersehen.
Jeder kennt das erste Dilemma, weil es viele Jahre lang den Medizinstudenten eingepaukt wurde: "Lassen Sie sich auf kein emotionales Verhältnis zu ihren Patienten ein." Zur damaligen Zeit war dies sicher nicht als grausame und lieblose Anweisung gedacht, Menschen wie Objekte zu behandeln; es war vielmehr ein ehrlicher und ernsthafter Versuch, einen leidenschaftslosen und wissenschaftlichen Ansatz bei der Behandlung zu ermöglichen. Eine emotionale Verstrickung mit den Patienten vernebelte nicht nur das Urteilsvermögen des Arztes, sondern zehrte auch an dessen Kraft, und schien dadurch letztlich dem Patienten zu schaden.
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Integrale Medizin im 21. Jahrhundert
Integrale Medizin im 21. Jahrhundert
Interview mit Stefan Brunnhuber
Maria-Anne Gallen lernte Stefan Brunnhuber auf einer seiner weltweiten Erkundungsreisen zeitgenössischer Medizinsysteme kennen: Anlässlich eines psychiatrischen Fachartikels über die Diagnostik »spiritueller Krisen« hatte sie ihm per e-Mail an die in der Zeitschrift angegebene Adresse geschrieben. Seine Antwort kam aus Peking, wo er sich gerade in einem Sabbatical befand. Der spannende Dialog, der sich aus dieser anfänglichen Begegnung entspann, brachte sie auf die Idee, ihn für connection Spirit zum Thema »integrale Medizin« zu interviewen
Stefan, du vertrittst die Auffassung, dass im Zeitalter der Postmoderne, in dem wir uns befinden, in erster Linie Integrationsleistungen in allen gesellschaftlichen Bereichen erbracht werden müssen. Was bedeutet das für die Medizin?
Wir sind jetzt im 21. Jahrhundert in der glücklichen Lage, dass wir zum ersten Mal die Möglichkeit haben, alle Medizinsysteme der Welt, die es gab und zeitgleich gibt, auf einmal betrachten zu können. Diese Situation gab es noch nie. Das ist einmal bedingt durch Technologien wie das Internet, aber auch durch den Wissensstand innerhalb des Wissenschaftsbetriebs.
Wie viele Medizinsysteme unterscheidest du denn?
Mindestens sieben oder acht. Hierzu zählen etwa das westliche biomedizinische Modell, das traditionelle chinesische Modell, die traditionelle arabische Medizin, das traditionelle indische Modell, das tibetische Modell und auch die europäisch-naturheilkundlichen Verfahren sowie der weltweit vorkommende regionale Schamanismus.
Wenn wir über integrale Medizin sprechen, dann sprechen wir jetzt über alles das. Nichts wird ausgeklammert, weder neurochirurgische Interventionstechniken noch Schamanismus, sonst ist es nicht hinreichend integral.
Das ist eine einmalige Chance. Vor 500 Jahren konnte man im Westen bestenfalls die Signaturenlehre von Paracelsus lernen und Galen und Hippokrates lesen. Du hattest damals keine Möglichkeit, zu verstehen wie das Medizinsystem der Inder funktioniert. Oder das der Chinesen. Wir können jetzt in der Zeit zurückgehend bis acht oder zehn tausend Jahre und zeitgleich alle operierenden Medizinsystemen evaluieren und schauen, was das Beste für eine integrale Medizin aus allen Systemen ist.
Integrale Suchtgenesung
Integrale Suchtgenesung

- John Dupuy
Auf dem Weg zu einem Integralen Genesungsmodell für Drogen- und Alkoholsucht
von John Dupuy
mit Marco Morelli
(Übersetzung: Cindy und Elmar Lorenz / Sabine Ging / Dennis Wittrock/ Monika Frühwirth)
In diesem Bericht möchte ich ein Behandlungs- und Genesungsmodell für Suchterkrankungen vorstellen, das auf dem integralen AQAL Modell basiert, wie es von dem integralen Theoretiker und Philosophen Ken Wilber formuliert wurde. Dieser Bericht möchte zeigen, wie eine AQAL Herangehensweise („alle Quadranten, alle Stufen, alle Linien, alle Zustände und alle Typen“) eine erfrischend neue Sicht auf Suchtverhalten bietet und die Möglichkeit einer viel ganzheitlicheren und wirkungsvolleren Behandlungsweise eröffnen kann. Was durch die Benutzung einer integralen Sichtweise oder eines integralen Rahmens gewonnen werden kann, ist im Folgenden:
1) Ein Modell, das ermutigender und attraktiver ist, weil die Betonung auf dem persönlichen Wachstum und nicht nur auf Sucht und Drogenmissbrauch liegt. Dies überwindet die traditionelle Trennung zwischen „süchtig“ und „nicht-süchtig“. Der Fokus wird nicht bloß auf „abstinent sein“ gerichtet, sondern auf spirituelles, emotionales und intellektuelles Wachstum und körperliches Wohlbefinden;
2) Ein theoretisches Bezugssystem, das es ermöglicht, viele verschiedene Behandlungsmethoden von Sucht einzubeziehen und die vielfältigen Teilaspekte zu einem integrierten Ganzen zu vereinen;
3) Ein besseres Verständnis der inneren Vorgänge von Heilung, Wachstum und Transzendenz und wie diese mit dem genesenden Individuum verbunden sind;
4) Die Linderung der Erkrankung und die Förderung von Gesundheit durch Erkennen und Verstehen der Ursachen von Suchtkrankheit und Lösungen durch Gebrauch eines integralen „Alle Quadranten“ Ansatzes;
5) Angemessenere Behandlung und Verhinderung von Rückfällen durch Vermittlung einer individuell zugeschnittenen integralen Lebenspraxis als das grundlegende Vehikel des Genesungsprozesses;
6) Ein klares Verständnis der Entwicklungsstufen von Individuen und Gruppen, und wie diese die Behandlungsstrategien und die Zusammenstellung des Programms beeinflussen;
7) Eine detaillierte und umfassende Landkarte oder Orientierung für den Genesungsweg, die erhellend, inspirierend und praktikabel ist.
Ich werde mit einigen allgemeinen und persönlichen Anmerkungen beginnen und dann zur Theorie und ihrer Anwendung kommen.
Krankheit – biologisch und kulturell
Krankheit – biologisch und kulturell
Zwei Wege zur Interpretation von Gesundheit
(Quelle: IntegralLife.com, Illness and Sickness: Two Ways of Interpreting Health)
Einleitung der IL Redaktion
Ken erzählt uns von seiner bewegenden Liebe zu Treya, seiner Frau, die an einer hochaggressiven Form von Krebs starb, welche kurz nach ihrer Hochzeit mit Ken diagnostiziert wurde. Während des Kampfes mit diesem Krebs erfuhr Ken zwei ganz unterschiedliche Arten wie Menschen Gesundheitsprobleme interpretieren, die er mit dem Worten illness und sickness bezeichnet. Illnes bezieht sich auf den physiologischen Zustand einer Erkrankung, wie beispielsweise einer Immunschwäche, und sickness bezeichnet die kulturellen Interpretationen der illness (d. h. all unserer Glaubensvorstellungen darüber, einschließlich Sexualität und Geschlecht, Rasse, Gesellschaftsschicht, Werte usw.) Oft ist die sickness dabei schlimmer als die illness.
Frage: In einem ihrer Bücher machen Sie einen Unterschied zwischen den Krankheitsbegriffen „disease“ und „illness“. Können Sie dazu etwas sagen?
KW: Ja. Die Worte habe ich seitdem etwas verändert [statt „disease“ „sickness“], so dass ich nicht mehr genau die gleiche Definition verwende wie ich sie im Buch verwendet habe, aber ich möchte zusammenfassen, worum es dabei geht.
Dies bezieht sich auf die Krebserkrankung von Treya, und für diejenigen, die mit dieser Geschichte nicht vertraut sind: 1984 lernte ich eine Frau namens Treya kennen, Roger und Frances Vaughan hatten uns einander vorgestellt. Wir verliebten uns sofort ineinander, und ich machte ihr einen Heiratsantrag zehn Tage nachdem wir uns kennengelernt hatten, und sie sagte „ja“. Wenige Monate danach heirateten wir, und eine Woche nach unserer Hochzeit wurde bei Treya Brustkrebs diagnostiziert. Wir verbrachten die darauffolgenden fünf Jahre, und praktisch unsere gesamte gemeinsame Zeit, mit dem Kampf gegen diese Krankheit. Treya starb 1989. Ihr Tod war das strahlendste Ereignis, das ich jemals erlebt habe. Sie ging in einem radikal verwirklichten Zustand aus diesem Leben, ein Zustand, der jeden Menschen in ihrer Umgebung veränderte, und ganz sicher mich verändert hat. Im Verlauf ihrer Krankheit wurden uns in sehr kurzer Zeit eine Reihe von Lektionen erteilt hinsichtlich dessen, wie eine Gesellschaft Krankheiten betrachtet. In dem Buch Mut und Gnade, das ich über unser Martyrium geschrieben habe, schrieb ich in einem Kapitel über die konkrete biologische Komponente einer Krankheit, und das bezeichnete ich als illness, und das ist der obere rechte Quadrant. Ein Knochen ist gebrochen, eine Niere funktioniert nicht, ein Tumor wächst, alles Dinge, die man sehen und biologisch feststellen kann, biologische Fakten im oberen rechten Quadranten. Im unteren linken Quadranten finden wir demgegenüber, wie eine Gesellschaft eine Krankheit, die jemand hat, betrachtet. Und das bezeichne ich [jetzt], um es unterscheiden zu können, als sickness. Bei jeder gesundheitlichen Komplikation hat man also beides, sickness und illness. Bei manchen Erkrankungen, einer Erkältung beispielsweise, spielt das keine große Rolle, doch dann gibt es ein ganzes Spektrum von Krankheiten, wo eine illness Ängste hervorruft, was erst einmal weder gut noch schlecht ist – biologische Fakten sind biologische Fakten, Frösche, Berge, Flüsse sind weder gut noch schlecht, sie sind das, was sie sind. Die Erkrankung ruft eine Reaktion in uns hervor, sie löst Ängste aus, macht Probleme und bringt Schattenelemente hervor, und dies „lädt“ dann diese Krankheit mit Dingen, die Angst machen, und die illnes wird so zu einer sickness. Die Behandlung der illness von Treyas Krebs nahm durchschnittlich ein paar Stunden jeden Monat in Anspruch. Doch der Umgang mit der sickness des Krebs war ein Vollzeitjob für uns. Wir hatten es dabei mit den Aussagen von Jedermann darüber zu tun, was diese Erkrankung bedeutet. Wir wurden von Menschen mit den besten Absichten bombardiert mit Erklärungen, warum Treya an Krebs erkrankt war. Die Standardlitanei dabei war: „Oh, du bist nicht offen genug, du musst dich für deine Gefühle mehr öffnen, diese Erkrankung will dich etwas lehren“, usw. In all dem steckt auch ein Körnchen Wahrheit, die sich auf den oberen linken Quadranten bezieht, und natürlich wussten wir, dass psychologische Faktoren dazu auch einen Beitrag leisten. Doch dieser Beitrag war sehr gering im Verhältnis zu den persönlichen Geschichten, die andere daraus machten. Was Leute daraus machten war, dass 100% dieser Erkrankung durch die eigene psychologische Haltung verursacht worden war, nach dem Motto„wo keine Liebe ist, entsteht Krankheit“. Dies wurde uns mit den besten Absichten gesagt, doch das kann auch zutiefst in die falsche Richtung gehen und oft zu einem Machttrip werden. „Ich habe Angst vor dem, was du hast, also muss ich dem ein Etikett verpassen, um Abstand davon zu bekommen und damit auch Sicherheit.“ Treya und ich waren beide, was psychologische Theorien angeht, keine Anfänger, und wir betrachteten das alles als eine Meditation darüber, was geschehen kann und wie etwas geschieht, und das waren ganz außerordentliche Lektionen, die wir dadurch erhielten.
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Hospizarbeit
Hospizarbeit

- Helmut Dörmann
Ken Wilbers Integrale Theorie und ihre Anwendung auf die Hospizbewegung und den Sterbeprozess
von Helmut Dörmann
In diesem Artikel wird die Entwicklung der Hospizbewegung aus der Sicht der vier Quadranten von Ken Wilbers Integraler Theorie beschrieben.
Außerdem wird am Beispiel des ambulanten Mindener Hospizkreises aufgezeigt, wie Hospizarbeit aktuell wirkt und tätig ist, sowohl im Befähigungskurs für die ehrenamtlichen Hospizhelfer/innen als auch in der Praxis der Sterbebegleitung.
Abschließend werden die Grundzüge eines Trainings „Integrale Praxis für Leben, Sterben und Tod“ vorgestellt, das ebenfalls auf Ken Wilbers Integralem Ansatz basiert. Ziel des Trainings ist das Entwickeln einer inneren Haltung von vorbehaltlosem „DA-SEIN“ für den Sterbenden sowie dessen Angehörige, ebenso wie die Entwicklung gemeinsamer Werte wie Liebe und Mitgefühl. Hierbei liegt der Schwerpunkt in der Einübung spiritueller Praktiken aus der christlichen Mystik sowie des tibetischen Buddhismus. Dabei werden auch Erkenntnisse über Krankheit, Sterben und Tod aus medizinischer Sicht in dieses Konzept integriert.
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