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26.4.2017 : 11:48 : +0200

Eine einschließende, integrale politische Praxis

Terry Patten (Übersetzung: Dirk Weller)

Mit seiner Aktion „Integral Obama“ hat der integrale Aktivist Terry Patten im US-Präsidentschaftswahlkampf 2012 den Versuch unternommen, integrales Handeln in der politischen Sphäre wahrnehmbarer zu machen. Ein Vorstoß, der viele Fragen aufwirft – beispielsweise im Hinblick darauf, wie sich das Spannungsverhältnis zwischen umfassendem integralem Denken auf der einen Seite und den realen Beschränkungen der konkreten (politischen) Welt auf der anderen Seite konstruktiv gestalten lässt. In einem Blog-Posting, das wir an dieser Stelle mit freundlicher Genehmigung des Autors in einer leicht überarbeiteten deutschen Übersetzung präsentieren, geht Terry Patten auf das Für und Wider eines integral verorteten politischen Aktivismus ein und lädt dazu ein, das in der politischen Sphäre oft übliche Schwarz-Weiß-Denken aufzubrechen und den Herausforderungen mit integraler Spannweite neu zu begegnen. Dabei geht es nicht um endgültige Antworten, wohl aber um den Versuch, evolutionäre Verantwortung nicht nur theoretisch zu definieren, sondern auch konkrete Ausdrucksformen zu erproben.

Allen, die es ablehnen, eine politische Parteinahme in die integrale evolutionäre Gemeinschaft einzubringen

Sobald wir uns mit einer integralen Perspektive in der Politik engagieren, wird uns abverlangt, erhebliche kognitive Dissonanz auszuhalten – das scheint geradezu in der Natur der Sache zu liegen. Wie soll es möglich sein, auszurufen: „Ich unterstütze Kandidat X oder Partei Y“, wenn wir die Begrenztheit von X, Y und Z angesichts unserer unglaublich komplexen Realität so schmerzlich sehen müssen? Obama hat einige ernsthafte Fehler begangen und hat zweifellos unsere höchsten Hoffnungen nicht erfüllt. Unsere politischen Institutionen stehen unter hochgradigem Stress und ringen darum, mit dem beschleunigten Wandel in der Welt überhaupt schrittzuhalten – das gleiche gilt für die Medien und Bildungseinrichtungen, die ja für die Information der Wählerschaft unentbehrlich sind. Viele unserer gesellschaftlichen Strukturen zeigen Vorzeichen von Zusammenbruch. Das lässt eine Atmosphäre von Angst, Blockade und Aggressivität entstehen, derer wir uns schmerzlich bewusst sind. Kein Wahlergebnis als solches kann diese Probleme lösen und kein Wahlergebnis kann uns dieselbe Hoffnung schenken, die wir vor vier Jahren fühlten. Das alles führt manche zu der Frage: warum sich überhaupt in konventionelle Politik verstricken? Ist das unsere Zeit und Energie eigentlich wert? Warum sollten wir uns nicht lieber darauf konzentrieren, eine höher evolvierte und wahrhaft hoffnungsvolle kulturelle Bewegung entstehen zu lassen, die von all dem unabhängig ist?

Viele von uns meinen es sehr ernst damit, eine Bewegung aufzubauen, die in längeren Zeiträumen denkt, die wahrhaft integral evolutionär ist. Und genau aus diesem Grund erkennen wir, wie wichtig es ist, einen sehr viel weiteren Diskurs-Rahmen aufzuspannen, einen Raum, der unmöglich in die begrenzten Weltbilder hineinpassen kann, die heute von den Kandidaten oder den ideologischen Positionen verkörpert werden. Wir möchten sicherstellen, dass es mehr als genug Raum gibt für jegliche Art von Perspektiven – marktliberal, progressiv, revolutionär, überparteilich und sogar über-politisch. Und dennoch erkennen wir zugleich, dass wir nicht nur Theorie benötigen oder ein Einnehmen von Perspektiven – sondern dass Handeln angesagt ist. Also was tun?

Ich teile die Sorge, dass die Gemeinschaft, die sich um die integrale Philosophie und Spiritualität herum gebildet hat, sich für jene, die in erster Linie mit eher ‚konservativer‘ Politik sympathisieren, als wenig passend anfühlen mag, für wenig willkommen-heißend. Ich sorge mich ebenfalls, dass meine aktivistische Haltung Menschen von mir und meiner Arbeit fort treiben könnte und ich bin sogar besorgt, dass manche soweit gehen könnten, ein solches Entfremdungsgefühl auf die gesamte integrale Szene auszuweiten.

Trotz solcher Sorgen kann ich nicht auf Aktivismus verzichten – das wäre einfach eine faule Ausrede.
Ich werde so weit wie möglich meine spirituelle Arbeit von meinen parteilichen politischen Äußerungen trennen. Sie gehören in eine andere Kategorie, beziehen sich auf ein anderes Themenfeld, und beide sollten nicht vermischt werden.
Doch diese Trennung kann nicht absolut sein, denn eine Schlüsseldimension der Praxis ist Aktivismus. Es ist wichtig, dass alle, die meine spirituellen Lehren wertschätzen, auch sehen, wie ich mir als Aktivist die Hände schmutzig mache.

In einer unordentlichen realen Welt ist es moralisch nicht ausreichend, einfach das große Bild zu sehen und zu akzeptieren. Wir sind Teilnehmer, die eine Verpflichtung haben, sich einzubringen. Wenn wir unser Handeln ernst nehmen, müssen wir danach streben, auch wirklich wirksam zu sein. Und sobald wir ernsthaft versuchen, Ergebnisse zu erzielen, betreten wir die Wirren von Raum und Zeit und machen uns die Hände schmutzig. So etwas wie den tadellosen spirituellen Krieger gibt es nicht – jemanden, der wirksam und in reiner Ganzheitlichkeit handelt, auf eine Weise, die ausschließlich „dem Ganzen“ zu Gute kommt ohne „die Teile“ zugleich zu betreffen … der alle Parteilichkeit vermeidet. Sowohl dem Ganzen als auch den Teilen gerecht zu werden – sowohl überparteilich als auch parteilich zu sein – ist kein leichtes Geschäft, und ich bin mir bewusst, dass ich mit meinem eigenen Versuch einige Menschen befremden werde.

Trotz aller Nachteile: Ich begebe mich hinein. Und zwar aus folgenden Gründen:

  1. Die diesjährige Präsidentschaftswahl ist ein zentrales Großereignis, das für geraume Zeit unsere gesamte Aufmerksamkeit hat, und eines, bei dem sich nach meiner Einschätzung die meisten von uns einig sind. Viele von uns werden ohnehin für Obamas Kampagne spenden, obwohl wir natürlich wünschten, wir könnten das Niveau des Diskurses verbessern, statt nur mehr Geld in die Maschinerie zu werfen.

  2. Bei dieser Präsidentschaftswahl ist der Spielraum sehr knapp und ihr Ausgang hat voraussichtlich weitreichende Konsequenzen. Menschen auf der ganzen Welt leben und sterben in Konsequenz der Entscheidungen, die ein Präsident trifft. Wenn wir aktiv werden in unserer Unterstützung von Obamas Kampagne, so tun wir es in der Überzeugung, dass wir wirklich zu einem kritischen Unterschied beitragen. Das gibt unserem Aktivismus moralische Dringlichkeit. Präsidentschaftswahlen sind WIRKLICH wichtig – SEHR WICHTIG – wie wir es im Jahr 2000 auf die harte Tour lernen mussten.

  3. Eine wichtige Dimension integraler und evolutionärer Praxis ist, im bürgerlichen Leben aktiv zu werden und dort nuancierte Perspektiven einzubringen. Darüber hinaus haben integrale Evolutionäre noch keine Erfahrung darin, sich zusammenzuschließen, um Einfluss auszuüben. Wo also anfangen? Selbst, wenn sich herausstellen wird, dass dies ein frühes Experiment war – selbst, wenn sich herausstellt, dass wir dieses Mal das Erreichen einer ‚kritischen Masse‘ für politischen Einfluss verfehlen – selbst dann helfen wir, ein neues soziales Muster zu aktivieren: integrales evolutionäres Engagement in den Vereinigten Staaten. Wir und andere können von diesem Experiment lernen, und darauf aufbauend können bessere Ansätze und Vorgehensweisen entstehen.

An meine eher konservativen oder marktliberalen Freunde

An jene von Euch, die Ängste zum Ausdruck gebracht haben, dass die integrale Gemeinschaft zu weitreichend identifiziert werden könnte mit einer ausschließlich liberalen oder fortschrittlichen Position: Ich stimme Euch völlig zu! Ich denke, es ist absolut angemessen, besorgt zu sein, dass die Gemeinschaft, die sich um integrale Philosophie und Spiritualität herum entwickelt hat, darin versagen könnte, die extrem wichtigen Wahrheiten ernst zu nehmen, die von konservativen und marktliberalen Stimmen zum Ausdruck gebracht werden.

Es gibt eine dauerhafte Spannung zwischen Kommunion [Kollektivierung/Verschmelzung] und ‚Agenz‘ [Individuation], zwischen traditionell konservativer und liberaler Politik. Beide Seiten verfügen über wichtige Wahrheiten, die nie verschwinden werden. Integrales Bewusstsein transzendiert beide und schließt beide ein. Und die integrale Gemeinschaft muss auch alle die willkommen heißen, die eine der beiden Seiten dieser ständigen Polarität betonen.

Auch ich sehe: In vieler Hinsicht haben Präsident Obama und die demokratische Partei (nicht nur in den letzten vier Jahren) den Kampf gegen einige liberale (engl: „liberal“, in der politischen Haltung am ehesten der europäischen Sozialdemokratie entsprechend) Exzesse aufgegeben. Sie scheiterten daran, sich wirklich um die berechtigten Einwände gegen exzessive Regulation zu kümmern, gegen umständliche und manchmal erstickende Regulierungen, gegen ein überkomplexes, aufwändiges und erdrückendes Steuersystem, gegen die dramatische Steigerung nationaler Schulden und vieles mehr.

Als steuerzahlender Kleinunternehmer war ich selbst betroffen von übergriffartigen Bestimmungen. Ich habe mich daran gerieben und darüber geklagt. Durch solche Erfahrungen habe ich einen tiefen Respekt entwickelt für die Wahrheit in einigen konservativen politischen Prinzipien. Diese Themenfelder sollten eine lebenswichtige Rolle im integralen Diskurs erhalten. So erarbeiten wir uns einen Weg in Richtung einer umfassenderen integralen politischen Ausdrucksform und sogar in Richtung einer integralen Plattform für Ausrichtungen, Zielsetzungen und Grundsätze. Hierbei sollten die konservativ-marktliberalen Perspektiven in unseren Diskussionen immer in vollem Umfang einbezogen werden. Ich sehe das als ein Langzeitprojekt, das jedoch bereits begonnen hat und fortgesetzt werden sollte.

Um es noch einmal zu betonen: Es könnte genauso gut eine „Integral Romney“-Initiative geben. Sogar ein „Integral Gary Johnson“-Projekt wäre großartig. Wenn jemand dies aufgreifen sollte, würde ich gewährleisten, dass integralObama.com sich mit diesen Initiativen verlinken würde. Selbstverständlich begrüße ich uneingeschränkt auch die Berücksichtigung von konservativen Ideen in allen Papieren zu Maßnahmenentwürfen, die die Integral-Obama-Initiative mit dem Obama-Team teilen wird, wenn wir die Chance dazu bekommen. In der Tat sind sogar wahrhaft „integrale“ Maßnahmenentwürfe nur schwer vorstellbar, die NICHT das Beste sowohl von konservativen als auch von progressiven Ansätzen integrieren. Eine solche Synthese auf einer höheren Ebene ist primäres Ziel dieser Initiative.

An meine eher radikal revolutionären Freunde

(R)evolutionäre sollten sich die Aktivismus-Strategie der Evolution selbst vor Augen halten. Welche Strategie ist das? In der Evolution sind alle Strategien gleichzeitig anzutreffen. Es gibt viele angemessene Formen von Aktivismus und viele zeitlichen Horizonte zum Handeln – von der unmittelbaren kurzfristigen Perspektive dieser aktuellen Wahl bis zum ‚langen Jetzt‘ einer in die Zukunft denkenden, evolutionären Zeit-Skala.
Mit Sicherheit muss eine integrale politische Praxis beide Zeithorizonte (und das komplette Spektrum zwischen ihnen) ins Auge fassen: sie kann sich auf die „Dringlichkeit des Gegenwärtigen“ konzentrieren, aber gleichzeitig auch fleißig und geduldig für das Wohl in der langfristigen Perspektive arbeiten. Und wir können unseren Fokus hin und her verschieben, herein- und heraus-zoomen, je nachdem, wo wir uns am stärksten ‚gerufen‘ fühlen. Dasselbe gilt für Aktivismus innerhalb des „Systems“ und außerhalb davon.

Diejenigen, die sich auf einen längerfristigen Ansatz konzentrieren wollen, die zum Beispiel eine wahrhaft überparteiliche, integral evolutionäre politische Bewegung aufbauen wollen oder die der „Occupy“-Bewegung dabei helfen wollen, sich zu einer schlagkräftigen Alternative für konventionelles politisches Denken und Handeln zu entwickeln, sollen wissen: Ich unterstütze Eure Bemühungen uneingeschränkt! Ich sehe darin keinen Widerspruch zu einer langfristigen Orientierung mit wohlüberlegten strategischen Aktivitäten innerhalb von existierenden Parteien und Systemen, wie unvollkommen sie auch immer sein mögen. Ich glaube, wir können und müssen sowohl auf das Unmittelbare eingehen als auch das Grundlegende ausarbeiten und weiterentwickeln.

Aber Achtung: lasst uns nicht unterschätzen, wie sehr unser Denken in höheren Ordnungen und unsere post-konventionelle Subkultur abhängig ist von ihrer Basierung auf einem traditionellen bürgerlichen Recht, auf Ordnung und einem funktionierenden Markt! Macht Euch bitte bewusst, inwieweit es vielleicht eine wenig geerdete Arroganz ist, Bürgerbeteiligung in den existierenden Institutionen abzulehnen. Ist es wirklich ein weiser Zug, Zusammenbruch und Chaos herbeizuhoffen? Geht das nicht mit dem Risiko einher, den regressivsten und gewaltsamsten Kräften in unserer Gesellschaft zum Durchbruch zu verhelfen? Ich behaupte, dass es unsere integrale Verantwortung ist, die schwierige Balance zu halten zwischen dem Bewahren dessen, was innerhalb der existierenden Strukturen funktioniert und gleichzeitig dem Vorantreiben von Grenzen und der Öffnung von Räumen für Höheres und Besseres, das auf seine Verwirklichung wartet. In unserer aus der Balance geratenen Welt werden sich voraussichtlich ohnehin chaotische „Gelegenheits-Fenster“ öffnen für die grundlegende Neugestaltung von Systemen, auch ganz ohne dass wir einen Zusammenbruch herbeisehnen. Im Tanz „kreativer Zerstörung“ würde ich konstruktiven Formen der Kreativität den Vorzug geben.

Auf lange Sicht denke ich, dass wir einen wahrhaft integralen evolutionären Schwung zustande bringen müssen, inklusive einer integralen politischen Partei – und ich würde solche Bemühungen jederzeit unterstützen. Tatsächlich wurde in der Schweiz bereits eine integrale politische Partei gegründet. Aber kurzfristig gesehen gibt es keine wirklich integrale Option – zumindest nicht in den Vereinigten Staaten. Wenn wir unsere realistischen Möglichkeiten betrachten, haben wir meiner Meinung nach eine bessere Chance, die Partei der Demokraten zu integralisieren als die Partei der Republikaner, zumindest zum jetzigen Zeitpunkt. Das ist der Grund, aus dem ich Obama in dieser Wahl unterstütze. Wenn er gewinnt, kann dies zwei Ziele begünstigen. Es kann möglicherweise das fiebrig regressive Taumeln des doktrinären rechten Flügels überwinden helfen, das die Republikaner in den letzten Jahren blockiert hat und es kann beide Parteien einer pragmatischen Mitte näher bringen. Darin sehe ich eine Hoffnung.

Angesichts des Gesagten muß jeder und jede von uns die politischen Kontexte integralisieren, in denen wir uns bereits finden – sei es Demokratisch, Republikanisch, Marktliberal, Sozialistisch oder nichts der genannten. Den aufgezeigten Zielen kann am besten dadurch gedient werden, dass wir uns darin engagieren, aktiv den Level des Dialogs von der Basis der WahlbürgerInnen her transformieren zu helfen. Und das ist, aus meiner Sicht, auch eine Sache von Übung. Egal, ob wir innerhalb etablierter Politik üben oder außerhalb davon, wir können alle daran mitarbeiten, die Inhalte und das Niveau der Diskussion anzuheben.

An meine liberalen und progressiven Freunde, die Obama nur widerwillig unterstützen

Alles, was ich sagen kann, ist, dass ich Dir bis zu einem gewissen Punkt zustimme. Obama war nicht mutig und fortschrittlich genug. Er hat gegenüber den Republikanern im Kongress kapituliert. Er hat sich in eine Ecke manövriert, bevor Verhandlungen überhaupt begonnen haben. Er hat unsere Hoffnungen auf eine transformative Präsidentschaft nicht erfüllt, auf die wir gehofft hatten … bisher zumindest nicht.
Aber ich glaube immer noch, dass der Mann das Potenzial von Größe ich sich trägt. Doch er kann das nicht alleine. Nicht ohne uns. Nicht ohne unsere eigene Größe. Daher fordere ich Euch auf, statt an ihm zu verzweifeln, Euch selber noch tiefer, noch energischer und treuer zu engagieren – nicht in blindem Vertrauen auf den Mann Obama, sondern für die Verwirklichung von Möglichkeiten, für die er in so vielen von uns Hoffnung erweckt hat.

Abschließend …

Ich unterstütze die [inzwischen erfolgte] Wiederwahl von Präsident Obama, und ich lade andere ein, sich mir darin anzuschließen, aus all den Gründen, die ich hier und an anderer Stelle ausgeführt habe. Ich habe mich dafür entschieden, integrales, evolutionäres und soziales Handeln zu zeigen, zu üben und zu praktizieren, nicht nur als Individuum, sondern als Mitglied einer Bewegung und einer Gemeinschaft, die „der Wandel sein“ möchte, den wir in einer gesünderen und heiligeren Welt erhoffen.

Wenn es unsere Absicht ist, konkreten Einfluss zu gewinnen in der Welt, müssen wir Wege wählen, über die wir konkret Einfluss gewinnen können.
Zu diesem Zeitpunkt empfehle ich, dass wir uns dafür entscheiden, zugunsten der sehr fehlerhaften Demokratischen Partei und zugunsten der sehr fehlerhaften Obama-Kampagne und -Administration zu handeln. Um das nachzuvollziehen, ist es sehr wichtig, zu verstehen, dass wir diese Empfehlung im Kontext dieser einen Wahl sehen, unter den jetzt gegebenen Umständen, denen wir gegenüberstehen. Es ist also die Sache einer bestmöglichen Entscheidung in diesem Moment, während wir zugleich betonen, dass wir sehr wohl völlig anders entscheiden mögen bei einem veränderten Kontext.

Aber, Leute: Es ist eine bedeutsame Chance! Durch sie kann das integrale evolutionäre Bewusstsein höherer Ordnung einen weiteren Schritt machen auf seinem Weg, eine wirksame Kraft in der Welt zu werden.

(Quelle: integrale perspektiven Ausgabe 25)