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18.5.2012 : 18:18 : +0200

Referent

Dennis Wittrock 

geboren 1978 in Bremen, Magister der Philosophie, Anglistik und Kunstwissenschaft, tätig als Geschäftsführer für das IF - Integrales Forum und DIA - Die Integrale Akademie, sowie als freiberuflicher Journalist, Lehrtätigkeit an der Uni Oldenburg (2005-2007), dreimonatiges Volontariat am Integral Institute von Ken Wilber (2006), Zen-Praktizierender (seit 2000), verheiratet, hat ein Kind und lebt in Bremen. web: www.integral-con-text.de

 

Wilbers fünf Werkphasen:

Wilber I: "Romantische Phase"
Wilber II: "Alle Ebenen, Prä-/ Trans-Verwechslung"
Wilber III: "Linien und Typen"
Wilber IV: "Alle Quadranten, Selbst, Theory of Everything"
Wilber V: "Integrale Post-Metaphysik"

Einführung in Wilber-V

Tagesseminar in Frankfurt

mit Dennis Wittrock, M.A. 


Ken Wilber teilt sein Werk selber rückblickend in fünf Phasen auf. „Wilber-V“ ist die aktuellste Phase seines Denkens und Schreibens, in der er zahlreiche neue Konzepte geprägt hat. In mehreren, im Internet vorab veröffentlichten Auszügen, den Exzerpten A-D, sowie G, entfaltet Wilber einen ganzen Kosmos neuer schillernder Begriffe und Konzepte, die auch in sein Buch „Integrale Spiritualität" eingeflossen sind. Im Seminar schauen wir uns u.a. folgende Aspekte daraus an:

  • Was genau bedeutet es, dass der Kosmos aus „Perspektiven und fühlenden Wesen“ besteht?
  • Wie(so) gelangt Wilber von vier Quadranten zu acht Zonen?
  • Was verbirgt sich hinter dem Wort-Ungetüm „integraler methodologischer Pluralismus“ (IMP)?
  • Warum ein neuer Farbcode und was bedeutet das Konzept von allgemeiner Entwicklungshöhe?
  • Was ist „kosmisches Karma und Kreativität“ und was hat das mit „Tetra-Evolution“ zu tun?
  • Wie war das noch genau mit der „integralen Mathematik der ursprünglichen Perspektiven“?
  • Warum ist eine „post-metaphysische Rekonstruktion“ der Weisheitstraditionen für zeitgenössische Spiritualität so wichtig?

Methoden: 

Die Materie ist faszinierend, doch naturgemäß etwas abstrakt. Es wird Übungen zur Perspektivübernahme, sowie genügend Raum für Austausch und Fragen geben.  Wo es passt, lockern wir uns zwischendurch mit Körperübungen oder gehen in die Stille, so dass wir geistig flexibel und wach bleiben. Ein grobes Verständnis von AQAL (Wilber-IV)  und  eine gewisse Toleranz für ‚kognitive Gymnastik’ wird hierbei vorausgesetzt.

Abb: Die 8 Zonen des Integralen Methodologischen Pluralismus (IMP)