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18.5.2012 : 18:20 : +0200
Rolf Lutterbeck

ist Integraler Unternehmens-coach, Org.- & Struktur-aufsteller (www.RolfL.de).

Seit Anfang 1996 ist er selbständiger Managementberater, Coach und Trainer für Unternehmer, Geschäftsführer, Führungskräfte und selbständige Dienstleister.

Seine ganzheitliche Vorgehensweise orientiert sich insbesondere an dem integralen Ansatz von Ken Wilber und den Systemischen Prinzipien nach Prof. Varga von Kibéd. Er bietet kompakte Ausbildungen zum Integralen Coach und zum Strukturaufsteller an.

Er ist stellvertretender Vorsitzender der Integralen Initiative Frankfurt und Mitglied in IF (Integrales Forum), infosyon und DVNLP.

Website: www.RolfLutterbeck.de, Email: info['at']rolfl.de

Michael Habecker

Jahrgang 1953, Ingenieur mit langjähriger Industrie-erfahrung, seit 1993 als Gitarren-pädagoge, Musiker und Seminarleiter tätig. Beschäftigung mit Ken Wilber’s Werk seit 1985, langjährige Mitarbeit im Vorstand des Arbeitskreises Ken Wilber, Mitglied im Vorstand der Integralen Initiative Frankfurt. Mitübersetzer von „Integrale Psychologie“ und Übersetzer von aktuellen Wilber-Internetveröffentlichungen. Autor des Buches "Ken Wilber – die integrale (R)evolution" und zahlreicher veröffentlichter Artikel zu Wilbers Werk. Redaktionelle Mitarbeit bei www.kenwilber.de und der www.integrale-bibliothek.info.  

 

Train-the-trainer integral

mit Rolf Lutterbeck & Michael Habecker

 

Integrale (Einführungs-)Seminare integraler durchführen

Integrale Theorie und Praxis zu verstehen ist eine Sache. Beides in Seminaren vermitteln zu können erfordert darüber hinaus besondere persönliche, didaktische und gruppendynamische Fähigkeiten. Integrale Seminare und Ausbildungen sollten neben integralem Inhalt eine integrale Form haben (walk the talk).

Die Trainer Rolf Lutterbeck und Michael Habecker vermitteln im zweitägigen Seminar "Train-the-trainer-integral" das notwendige Rüstzeug für eine erfolgreiche (und integral informierte) Durchführung von Seminaren und Veranstaltungen rund um die integrale Theorie und Praxis. Neben Beispielen und konkreter handwerklicher Methodik wird der Erfahrungsschatz einer langjährigen Seminarpraxis auch durch das "Plaudern aus dem Nähkästchen" erlebbar.

Die TeilnehmerInnen sollen lernen, integrale Einführungs-Seminare in Zukunft noch „integraler“, d.h. mehr aus einer fünften Wahrnehmungsperspektive heraus, durchzuführen. Das Seminar hat nicht den Anspruch, nach zwei Tagen Trainerqualifikationen zu vermitteln, wie etwa professionelles Selbst-, Stress-, Konflikt-Management,  Trainer-Identitätsbildung, Präsentationstechniken, Kenntnisse psychologischer und neurobiologischer (Lern-)Konzepte, Erstellung von Trainingsplänen, etc. Hierzu gibt es empfehlenswerte (prä-integrale) Trainerausbildungen, die eher im Umfang 10 bis 20 Tage umfassen.
  

Inhalt/Struktur

Herstellung einer Lernatmosphäre

  • Welche Zielgruppe will ich mit meiner Veranstaltung erreichen und was braucht diese, damit es ihr „gut“ geht und das Lernen leichter fällt?
  • Berücksichtigung der räumlichen, zeitlichen und finanziellen Möglichkeiten.
  • Seminarraum: Offener Stuhlkreis? Blumen/Deko/Raumaccessoires? Flipchart, Pinwand, Beamer?
  • Der Rote Faden („Lernbogen“)

Aufbau von Gruppen-Rapport  

  • Berücksichtigung von orangen, grünen und gelben Bedürfnissen (manchmal auch blauen). Z.B. Rationalisierung von Innen-Wahrnehmungs-Übungen für „konventionelle TN“, genügend Er-Leben für Post-Koventionelle.
  • Berücksichtigung systemischer Sitz-Ordnungen (der Trainer als Alpha-Tier hat die Verantwortung für das Gelingen der Veranstaltung)
  • Nutzung von Feedback-, Blitzlicht-Runden
  • Bewusstseinsebenenspezifisches Eingehen auf Fragen (und evtl. Kritik)
  • Utilisierung von Gruppen-Ressourcen

Seminar- und Übungs-Design

  • Visuelle, auditive und kinästhetische Lernangebote: Medien, Ästhetik, Handout, Trance, Meditation, …
  • Dokumentierbarkeit des Seminarinhalts und der Übungsergebnisse
  • Die Balance zwischen Perfektion, Kundenbegeisterung, Effizienz, Effektivität, Struktur, Chaos und allparteilichem Nutzen (auch für den/die TrainerIn!)
  • Plenumsdialog, Gruppen-, und Einzelübungen
  • Arbeit mit Kleingruppen im A-B-C-Format
  • Unterschiedliche Übungsformate und Reihenfolgen (Denken, Fühlen, Handeln; 1., 2. und 3. Person, etc.)

Konkrete Quadranten-, Quadrivia- und Spiral Dynamics-Übungen

  • Trainerselbstreflektion: Perspektivische Orientierung; Entwicklungsprofil (Integramm), Zustandserleben, typologische Orientierung und Schwerpunkte.

Zielgruppe, Voraussetzungen

Das Seminar richtet sich an alle die integrale Seminare durchführen (wollen), im Rahmen des Integralen Forums (DIA) oder auch außerhalb. Integrales Basiswissen wird vorausgesetzt, Erfahrungen als SeminarleiterIn oder TrainerIn wären hilfreich.