Sie sind hier: IF-HOME > Grundlagen des Integralen > Kurz Gefasst  > Paranormale Ereignisse
DeutschEnglishFrancais
26.5.2017 : 5:38 : +0200

Paranormale Ereignisse

(aus: Die drei Augen der Erkenntnis, Kösel Verlag 1988, S. 88)

(1) Die Para-Wissenschaften sind nicht dasselbe wie die tranzendentalen Wissenschaften, und zwar einfach deshalb, weil praktisch bei allen paranormalen Ereignissen Geist und Sinne nicht vertikal transzendiert, sondern ? durch Mechanismen, die uns noch unbekannt sind ? nur in horizontaler Richtung erweitert werden ...

(2) Während die Bereiche der Sensibilia [materiell-grobstofflich], Intelligibilia [mental-geistig] und Transzendentalia [transzendent] normale, natürliche und notwendige Strukturen sind, die sich stets und in genauer Abfolge bei allen Menschen entfalten, die in einem umfassenden Wachstumsprozess zur Vollendung gelangen, scheinen parapsychologische Phänomene vorwiegend Ereignisse zu sein, die auf verschiedenen Entwicklungsstufen eintreten können oder auch nicht, [es gibt allerdings in der Literatur einige Hinweise, dass sie beim Übergang von der verstandesmäßigen auf die spirituelle Ebene leichter eintreten]. Auch scheinen parapsychologische Ereignisse nicht universell notwendige Entwicklungsstrukturen zu sein; sie sind wohl eher außergewöhnliche oder paranormale Entwicklungsstrukturen.

(3) Diese Tatsache macht eine diesbezügliche Datenakkumulierung und ?verifizierung natürlich sehr schwierig ? weit schwieriger noch als bei den Transzendentalia; der Bereich der transzendenten Dinge, der eine höhere, aber natürliche Stufe der Entwicklung und des Bewusstseins darstellt, lässt sich nämlich jederzeit ? von denen, die in ihn eingedrungen sind ? unter Beweis stellen, während parapsychologische Phänomene anscheinend kommen und gehen, so ähnlich wie die Kreativität.

01/2003 -mf-