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Phänomenologie, Hermeneutik, Strukturalismus, Systemtheorie
(aus: Exzerpt D, S. 69 und 156)
Die Struktur eine Schachspiels besteht aus einer Anzahl von Regeln, denen die 16 Spielfiguren folgen müssen; zwei Menschen (zusammengesetzte Individuen) sind in einem Spiel (einem zusammengesetzten Netzwerk), wenn das Verhalten der 16 Figuren, welche beide verwenden, bezüglich des Spiels internalisiert sind (d.h. sie folgen den Regeln des Schach). Die Individuen sind im Spiel bzw. in der "wir" Situation, wenn die Spielzüge ihrer 16 Figuren internalisiert sind in Bezug auf die Nexus-Agenz bzw. die Regeln des kommunalen Holon.
Der Strukturalist ist an diesen Regeln interessiert, Regeln, welche die kosmischen Gewohnheiten bzw. feststehenden Muster diese speziellen Holon ausdrücken. (Regeln welche Ganzheit, Transformation, Geschlossenheit und Autopoiesis aufzeigen).
Der Phänomenologe versucht, die Phänomene oder Spielfiguren so klar wie möglich zu beschreiben; der Hermeneutiker möchte die Spieler selbst kennen lernen; der Systemtheoretiker betrachtet alle Spieler und Spielsteine als gleichwertiges Äußeres in einem sozialen System, verbunden über Informationen; und der Strukturalist versucht, die verborgenen, unsichtbaren, internen (bewussten oder unbewussten) Muster aufzudecken, denen die bewussten Wesen im System folgen.
Diese kosmischen Gewohnheiten sind ein Teil der karmischen Kontinuität des Holon - kein "schlechtes", sondern "gutes" Karma - Gewohnheiten, welche bewusste Holons als eine Basis für ihre eigene Stabilität eingerichtet haben -, inmitten von Erosion, Auflösung und Zersetzung, die an ihnen aus allen vier Quadranten heraus zerrt (was auf eine andere Art zum Ausdruck bringt, dass Strukturen tetra-evolvieren müssen, so wie alle Holons).
04/2004 -mf/mh-


